Workshop beim FCD – Training im Kinderfußball im Fokus

Das eins gegen eins soll künftig noch mehr in den Mittelpunkt rücken (Foto: Michelle Kramer)

Der FC Dingolfing hielt vergangenes Wochenende einen Workshop für seine Jugendtrainer im Kleinfeld ab. Dort erfreut man sich beim FCD großer Beliebtheit, schließlich konnte man dort die Anzahl der Mannschaften fast verdoppeln und hat mittlerweile über 20 Teams im Nachwuchsbereich. „Das wichtigste Ziel bei uns ist den Kindern den Spaß am Fußball zu vermitteln. Zusätzliches gilt es eine sportliche Heimat zu bieten und soziales Lernen zu ermöglichen. Natürlich wollen wir sie auch bei ihrer fußballerischen Entwicklung unterstützen“, berichtet Sebastian Strohmaier, der das Amt des Jugendleiters und dritten Vorstands in Personalunion ausübt.

Den Workshop hatte man einberufen um der Situation der Kinder im Training noch mehr gerecht zu werden. „Die Kinder haben durch Corona über ein halbes Jahr Fußball verloren. Die Kinder, die sich zum bolzen treffen, werden leider auch weniger. Zeiträuber wie Handy und Spielkonsole tuen ihr übrigens“, erklärte Andreas Liefke. Liefke, erfahrener Jugendtrainer im Dingolfinger Nachwuchs sowie FSJ´lerin Michelle Kramer hatten den Workshop vorbereitet. Ziel war es den Trainern neue Impulse zu geben, wie man auf die Lebensumstände der Kinder im Training gerecht zu werden. „Fußballspielen lernt man durch Fußballspielen“, lautet der einfache Slogan. Was sich dahinter verbirgt stellte der langjährige Jugendtrainer Liefke anschließend dar. Angereichert wurde dies mit Beispielen aus dem Profinachwuchs, die FSJ´lerin Kramer mittels Internetrecherche zusammen gestellt hatte.

Anschließend ging es zu einer Praxiseinheit auf den Rasen. Die neue U10 durfte sich beweisen. Gleich beim Aufwärmen ging es zur Sache. Mit mehreren Bällen gleichzeitig im Spiel wurde bei einer kleinen Spielform die Fähigkeiten im Dribbling geschult. Das eins gegen eins blieb auch im weiteren Verlauf der Trainingseinheit im Fokus. „Es gilt im Training viel zu spielen um den Kindern die Möglichkeit zu geben sich zu probieren und eigene Erfahrungen zu machen“, erklärt Liefke. Nach der Einheit gab es eine kurze Besprechung. Man verständigte sich regelmäßig Treffen der Kleinfeldtrainer abzuhalten um Erfahrungen auszutauschen und die positive Entwicklung fortzusetzen. Der FCD stellt anderen Vereinen die Materialien gerne per Mail an email hidden; JavaScript is required zur Verfügung. 

 

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