Tabellenspitze erobert – FCD feiert auch gegen Langquaid einen Kantersieg

Philipp Müller konnte sich erneut in die Torschützenliste eintragen (Foto: Paul Hofer)

Dingolfing (st) Der FC Dingolfing konnte auch sein zweites Spiel im Ligapokal klar für sich entscheiden. Das Spiel gegen Langquaid wurde kurzfristig ins Isar-Wald-Stadion verlegt. Dadurch kam das Heimpublikum auf den Genuss von fünf Toren. Letztendlich setzen sich die Blau-Weißen mit 5:1 durch und setzten sich an die Spitze der Vorrundengruppe. „Wir sind natürlich zufrieden. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Begegnungen sind wir super gestartet“, bilanziert Cheftrainer Florian Baumgartl.

Bei den Blau-Weißen kehrte Daniel Schuder wieder ins Aufgebot zurück und so konnte der FCD erneut eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken. Die Gäste mussten jedoch den ein oder anderen Ausfall beklagen. „Langquaid ist heute nicht mit seiner Topelf angetreten. Wir haben es aber dennoch sehr ordentlich gemacht und haben offensiv gut funktioniert. Insgesamt konnten wir die Sachen, die wir im Vergleich zum Abensberg Spiel besser machen wollten, auch umsetzen“, freut sich der sympathische Übungsleiter.

Der FCD legte gleich einen Start nach Maß hin. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über Christoph Laimer und Philipp Müller konnte der Gästekeeper in höchster Not retten. Jedoch prallte der Ball vor die Füße von Florian Büchner. Der Spielführer ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und drückte den Ball trocken über die Linie. Nach 20 Minuten stieg Rinos Bajraktari in die Lüfte, jedoch konnte sein Kopfball im letzten Moment geblockt werden. Dafür legte Müller nach einer halben Stunde den zweiten Treffer nach. Nach einer Ecke bekamen die Gäste das runde Leder nicht aus der Gefahrenzone. Nutznießer war Müller, der das Spielgerät in die Maschen beförderte. Die Blau-Weißen schlugen gleich doppelt zu. Nur zwei Minuten später tankte sich Daniel Schuder über links durch und legte auf Bajraktari quer. Der Techniker vollendete zur Vorentscheidung. Somit ging man verdient mit einem Vorsprung von drei Toren in die Pause. Nach einer gespielten Stunde musste der Langquaider Schlussmann den Ball erneut aus dem Netz holen. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung tanzte Fabian Laubner seinen Gegenspieler aus und versenkte die Kugel im Netz. Die Partie war somit endgültig entschieden. Cheftrainer Florian Baumgartl nutzte die Gunst der Stunde und schenkte den beiden A-Jugendlichen Oliver Wagner und Marco Beck ihre ersten Minuten im Dress der Bezirksliga-Mannschaft. Beck krönte gleich seine Premiere mit einem Treffer. Der bullige Angreifer enteilte der Defensive und zeigte sich vor dem heraus eilenden Keeper bemerkenswert abgezockt.

Unmittelbar vor Spielende gelang den Gästen der Ehrentreffer. Johannes Pernreiter wurde schön in Szene gesetzt und behielt anschließend die Übersicht. FCD-Keeper Luca Müller hatte keine Chance und verpasste somit die weiße Weste.

Der Ärger war jedoch schnell verflogen, denn am Ende blieb ein erneut starker Auftritt der Baumgartl-Elf. Nun blickt man gespannt auf das kommende Wochenende, wo man den FC Teisbach zum Derby empfängt.

Stenogramm FCD vs. TSV Langquaid

FC Dingolfing: Luca Müller, Florian Büchner, Christoph Laimer, Simon Käufl (56. Fabian Laubner), Adrian Gahabka, Andreas Eglseder (46. Manuel Schneil), Daniel Schuder, Maximilian Wilhelm (74. Oliver Wagner), Rinos Bajraktari, Philip Müller (74. Marco Beck), Benjamin Sußbauer – Trainer: Florian Baumgartl

TSV Langquaid: Fabian Fuchs, Gerhard Dachs, Christoph Blabl, Alexander Röhrl, Christoph Stich, Sebastian Renner, Julian Strohmeier (62. Johannes Pernpeintner), Bastian Halbritter, Benjamin Huber, Mergim Seferi, Hannes Wagner (22. Rudi Bartlick) – Trainer: Andreas Müller

Schiedsrichter: Maximilian Scheungrab Zuschauer: 125

Tore: 1:0 Florian Büchner (5.), 2:0 Philip Müller (31.), 3:0 Rinos Bajraktari (33.), 4:0 Fabian Laubner (59.), 5:0 Marco Beck (76.), 5:1 Johannes Pernpeintner (88.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.