FCD mit nächstem Derby – In Niederaichbach will man die Tabellenführung verteidigen – Bajraktari bislang wie entfesselt

Rinos Bajraktari weiß in der aktuellen Spielzeit voll zu überzeugen

Beim FC Dingolfing steht auch an diesem Wochenende ein Derby auf dem Programm. Dieses Mal geht es nach Niederaichbach zur heimischen Spielvereinigung. Die Rollenverteilung scheint dabei klar. Der FCD kommt als Tabellenführer, wogegen die Heimelf auf einem Relegationsplatz rangiert. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr.

Das sagt Coach Baumgartl

„Nach dem ordentlichen Auftritt gegen Landau wollen wir beim schweren Auswärtsspiel in „Oabo“ nachlegen. Der Gegner hat noch nicht seine Konstanz gefunden, was es für uns umso gefährlicher und unberechenbarer macht. Wir sind gut vorbereitet und haben einen weiteren Dreier als Ziel“, lautet die Devise von FCD-Coach Florian Baumgartl. 

Bajraktari in bestechender Form

Dabei wird Baumgartl und sein Co-Trainer Alex Hofner mit Sicherheit wieder auf Rinos Bajraktari in der Offensive setzen. Bajraktari spielt bislang wie entfesselt und gehört zu den herausragenden Spielern der noch jungen Saison. Wer Bajraktari besser kennt, weiß, dass dies nicht dem Zufall geschuldet ist. Der 25-jährige Angreifer trifft man häufig rund ums Isar-Wald-Stadion an, wo er nicht selten Zusatzschichten einlegt. 

„Ich bin in der aktuellen Spielzeit motivierter denn je, da ich mich in dem aktuellen Spielsystem und auf der Position, die ich bekleiden darf, extrem wohl fühle. Hier kann ich meine Stärken einbringen und noch weiter ausbauen. Natürlich habe ich in der langen Corona-Pause an meiner Leistung hart gearbeitet und an meiner Fitness gefeilt“, bestätigt Bajraktari. 

In sieben Partien kam der Dingolfinger bislang zum Einsatz. Dabei stehen dem wendigen Angreifer sechs eigene Treffer sowie fünf Torvorlagen zu Buche. 

FCD erwartet motivierten Gegner

Trotz der starken Form aller FCD-Akteure erwartet man in Niederaichbach keinen Selbstläufer. Die Gäste konnten bislang zwei Siege einfahren. Welches Potential in der Truppe steckt, zeigte man beim 5:0-Sieg in Teisbach. In den weiteren sechs Partien musste man sich, teilweise auch knapp, geschlagen geben. FCD-Kenner dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Nico Jäger, Kapitän Thomas Abstreiter, Jonas Ettlinger und Christian Spengler freuen, die in in der Vergangenheit das weiß-blaue Jersey gegen ein Trikot der SpVgg tauschten. Im Sturm ist Florian Wischinski auch in dieser Saison brandgefährlich und steht schon wieder bei fünf Saisontoren.

„Ich erwarte einen motivierten Gegner, schließlich handelt es sich um ein Derby. Zusätzlich hat Niederaichbach vom letzten Wochenende noch etwas gut zu machen“, schätzt Bajraktari die Lage ein. „Für einen Sieg brauchen wir dasselbe wie in den letzten Spielen. Zusammenhalt und Motivation sind bei uns der Schlüssel zum Erfolg. Wenn das stimmt, dann stehen den drei Punkten nichts im Wege“, so Bajraktari weiter. 

Bajraktari will nicht als Jugendtrainer nicht nur sportliche Dinge vermitteln

Der FCD-Angreifer erfreut sich aufgrund seiner Dribbelstärke aber auch wegen seiner ruhigen, ausgeglichenen Art größter Beliebtheit bei den FCD-Anhängern. Von der Tribüne bekommt Bajraktari auch immer zusätzliche Unterstützung durch seine aktuellen und ehemaligen Jugendspieler. Bajraktari engagiert sich dabei bewusst als Coach der zweiten A-Jugend im Breitensport, obwohl man ihm auch höherklassige Teams zutrauen würde. Dabei leistet der engagierte Nachwuchscoach nicht nur in sportlicher Hinsicht wichtige Arbeit. Auch menschlich gibt er den Jugendspielern einiges mit. Über Bajraktari finden immer wieder neue Nachwuchsspieler den Weg zum Vereinsfußball und man kann zusammen mit den Trainerkollegen Adi Temel und Georg Kallmeier auf zahlreiche positive Integrationsgeschichten zurück blicken. „Ich mag die Jungs einfach und will ihnen noch vieles beibringen. Dabei gilt es nicht nur sportliche Dinge mit auf den Weg zu geben, sondern ich will auch zwischenmenschliche Werte vermitteln. Daher lege ich großen Wert auf Disziplin. Außerdem spornt es mich an, an der Seite von Adi und Georg zu stehen. Von beiden kann ich mir als Trainer noch einiges abschauen“, so Bajraktari abschließend. 

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