Pfarrerssohn verabschiedet – FCD sagte Tono Nimbo auf Wiedersehen

Im Kreise der Mannschaft wie auch der Trainer Lastavec und Weiß-Schachtner war Tono Nimbo (untere Reihe, zweiter Von links) überaus beliebt

 Der FC Dingolfing hat sich selbst auf die Fahne geschrieben eine sportliche Heimat für jeden zu sein. Dementsprechend offen agiert man im Jugendbereich des FCD und freut sich über Zulauf aus allen gesellschaftlichen Kreisen. Mit Tono Nimbo durfte man einen Nachwuchskicker mit besonders langer Anreise begrüßen. Der Fußball begeisterte Jugendliche kam vor vier Jahren mit seiner Familie aus Papua Neuguinea nach Deutschland. Der Vater war in der Dingolfinger Erlöserkirche vier Jahre lang als Aushilfspfarrer tätig und nahm seine Familie mit in die 13.500 Kilometer Luftlinie entfernte neue Heimat. 

Gleichzeitig war er stolzer Unterstützer von Sohn und Fußballer Tono, der beim FCD seiner Leidenschaft nachging. Zu Beginn ging es in die E-Jugend von Sebastian Strohmaier und Agibu Janneh. Dort macht Nimbo schnell Fortschritte und das erste Tor – in Arnstorf- ließ nicht lange auf sich warten. Mit viel Kampfgeist und Einsatzwille aber auch dank seiner herzlichen Art fand Nimbo schnell neue Freunde. „Tono trägt das Herz am rechten Fleck. Ein super Junge, den wir sehr gerne behalten hätten. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, dass wir uns eines Tages wiedersehen“, berichtet das Trainerduo. Nach Einsätzen bei Dardan Bajraktari und Kaan Maral sowie später Christian Prescher kam Nimbo unter die Fittiche von Jadranko Lastavec und Achim Weiß-Schachtner. In der D-Jugend verlegte man die Spiele extra, damit Nimbo Gottesdienst und Fußball unter einen Hut bringen konnte. Unter dem Trainergespann machte er weitere Schritte nach vorne und wurde zu einem wichtigen Teil des Teams. Dementsprechend schwer fiel auch der Abschied. Zu diesem Anlass organisierte Teammanagerin Ines Singer eine kleine Abschlussfeier. Nimbo bekam ein Abschiedsgeschenk überreicht und bedankte sich mit einer Rede bei seinen Sportkameraden. „Wir werden Tono auf und neben dem Feld sehr vermissen. Er hat immer alles gegeben und war zu jeder Zeit freundlich und anständig. Daher wird er eine große Lücke hinterlassen. Wir behalten die gemeinsame Zeit in bester Erinnerung und wünschen alles Gute für das weitere Leben“,  so Nimbos letzte Trainer Lastavec und Weiß-Schachtner abschließend. 

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