Hankofen kommt nach Dingolfing – FCD freut sich auf Derby in der Toto‑Pokal‑Hauptrunde

Bildunterschrift: Für Dingolfings Co-Spielertrainer Daniel Hofer geht’s im Pokal gegen die alte Liebe SpVgg Hankofen (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing darf sich in der ersten Hauptrunde des Toto‑Pokals auf ein stimmungsvolles Derby freuen: Die SpVgg Hankofen‑Hailing gastiert im Isar‑Wald‑Stadion. Der Bayernligist geht als klarer Favorit in die Partie, doch die Blau‑Weißen wollen die Gelegenheit nutzen, um dem höherklassigen Nachbarn einen intensiven Pokalfight zu liefern. Aufgrund des Bayernliga‑Eröffnungsspiels der Hankofener ist die Terminfindung noch offen, beide Vereine stehen hierzu im Austausch.

Hankofen bringt nicht nur Qualität, sondern auch eine besondere Verbindung nach Dingolfing mit. Der Kader enthält mehrere ehemalige FCD‑Spieler, die in ihrer Jugend das blau‑weiße Trikot getragen haben. Auch Hankofens Coach Tobias Beck hat eine Dingolfinger Vergangenheit – er wurde in der Jugend des FCD ausgebildet und kennt das Umfeld bestens. Auf Dingolfinger Seite wird sich besonders Daniel Hofer auf den Pokalschlager freuen. Dingolfings Flügelflitzer zählte über Jahre bei den „Dorfbuam“ zu den absoluten Leistungsträgern und Führungsspielern. 

Teammanager Tom Auer blickt mit Respekt, aber auch mit Vorfreude auf das Duell: „Hankofen ist ganz klar der Favorit, aber ein Derby ist immer etwas Besonderes. Durch das Eröffnungsspiel der Hankofener in der Bayernliga sind wir bei der Terminfindung noch in Abstimmung. Wir haben bis Ende August ohnehin ein straffes Programm mit vielen Spielen. Das macht das zusätzliche Spiel im Pokal nicht leichter. Trotzdem freuen wir uns sehr auf das Duell und wollen den Favoriten ärgern.“

Besonders reizvoll ist der Modus der Toto‑Pokal‑Auslosung. Die 22 Kreissieger befinden sich in einem eigenen Lostopf und dürfen sich in der gezogenen Reihenfolge ihren Wunschgegner selbst aussuchen – dadurch sind attraktive Paarungen gegen Klubs wie 1860 München, Jahn Regensburg oder Ingolstadt jederzeit möglich. Nachdem die Kreissieger ihre Wunschlose gewählt haben, werden die übrigen Vereine in regionale Töpfe eingeteilt. Der FCD befand sich – wie Hankofen – im Topf Südost, aus dem schließlich das Derby hervorging.

Für den FC Dingolfing bedeutet die Partie ein sportlich anspruchsvolles, atmosphärisch reizvolles Los – und die Chance, den Favoriten aus der Bayernliga zu ärgern.

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