
Für die SG aus Türk Gücü und FC Dingolfing III steht am Sonntag ein richtungsweisendes Spiel an. Zum Abschluss der Hinrunde gastiert der Aufsteiger um 15 Uhr beim TV Reisbach. Die beiden Mannschaften trennen in der Tabelle lediglich ein Punkt: Reisbach liegt einen Rang vor der SG. Dingolfing besetzt den letzten Platz oberhalb der Relegationsplätze.
Die Gastgeber verfügen über einige bekannte Gesichter aus Dingolfing. Arthur Jahn, der in der Jugend des FC Dingolfing ausgebildet wurde, ist mit sechs Toren und fünf Vorlagen der beste Scorer des TVR. Im Sommer kehrte zudem Alexander Wallinger, der nach dem Bezirksliga-Aufstieg mit dem FC Dingolfing II zu seinem Heimatverein zurückging, zurück. Den selben Weg gingen Elias Steimer und Jonas Weiß-Schachtner. Nicht mitwirken kann der frühere Dingolfinger Torhüter Andreas Häringer, der weiterhin an einer hartnäckigen Handverletzung laboriert. Auch auf der Trainerbank gibt es eine Verbindung zum FCD: Lukas Hochstetter, verletzter Dingolfinger Landesliga-Torjäger, übernahm nach seiner Kreuzbandverletzung die Rolle des Linientrainers beim TV Reisbach.
SG-Teammanager Mahmut Maral weiß um die Bedeutung der Partie, warnt aber davor, den Gegner allein anhand seiner jüngsten Ergebnisse einzuschätzen: „Als Aufsteiger gehen wir mit viel Respekt in die Partie. Reisbach hat zuletzt keine konstante Ergebnisse geliefert, aber auch schon gezeigt, dass die Mannschaft Spiele für sich entscheiden kann.“
Für die SG wird es vor allem darauf ankommen, die eigenen Fehler zu reduzieren und die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen. „An der Einstellung hat es uns zuletzt nicht gemangelt. Jeder Spieler gibt Gas. Wir müssen aber unsere Fehler abstellen und vorne unsere Möglichkeiten besser nutzen. Das zieht sich leider schon durch die vergangenen Wochen“, sagt Maral.
Auch die Reserve will in Reisbach an ihrer Konstanz arbeiten. Beim Tabellenführer TSV Pilsting machte es die Mannschaft ihrem Gegner zwar schwer, geriet allerdings früh mit 0:3 in Rückstand. Trotz einer Aufholjagd reichte es am Ende nicht mehr, die Partie zu drehen. „Die Reserve hat ähnliche Probleme wie die Erste. Wir haben gute Phasen, aber zu einfache Gegentore machen uns das Leben schwer“, erklärt Maral.