
Bei der SG aus Türk Gücü und FC Dingolfing III ist am vergangenen Wochenende der Knoten geplatzt. Mit dem 3:1‑Erfolg in Ohu‑Ahrain holte die Mannschaft ihre ersten Punkte der neuen Saison und möchte nun am Samstag nachlegen. Um 14 Uhr gastiert die SG beim SV Mengkofen – einem Gegner, der bislang zu den positiven Überraschungen der Liga zählt.
Der SV Mengkofen ist mit sieben Punkten aus drei Spielen hervorragend gestartet und steht aktuell auf Rang drei. Die Mannschaft ist noch ungeschlagen und profitiert von einer bewusst eingeleiteten Verjüngungskur: Zahlreiche Talente aus der A‑Jugend wurden in den Kader integriert und sorgen für frischen Schwung. Teammanager Mahmut Maral sieht darin eine spannende Mischung: „Der Respekt vor Mengkofen ist groß. Das ist eine hungrige Mannschaft mit jungen Talenten und erfahrenen Akteuren. Die Früchte hängen in Mengkofen hoch für uns, aber wir wollen dennoch alles daran setzen, einen Punkt mitzunehmen.“
Gleich mehrere Mengkofener Spieler haben eine Vergangenheit beim FC Dingolfing: Kapitän Daniel Schwarz, Tobias Beck, Elias Eckmann, Jonas Toffl und Philipp Zierhut spielten im FCD‑Nachwuchs. Jonas Petri verdiente sich auch im Seniorenbereich seine Sporen bei den Blau-Weißen, spielte sich bis in den Landesliga‑Kader und kehrte später zu seinem Heimatverein zurück.
Der Sieg in Ohu‑Ahrain hat der SG spürbar gutgetan. Nach zwei unglücklichen Auftaktniederlagen stand das Momentum erstmals auf ihrer Seite. Maral sieht klare Fortschritte: „Wir haben gegen Ohu‑Ahrain wirklich ein gutes Spiel gemacht. Defensiv standen wir stabil, offensiv waren wir gefährlich. Einziges Manko war die Chancenauswertung. Wir verpassen es, mit dem dritten Treffer den Sack endgültig zuzumachen. In Mengkofen brauchen wir hier mehr Konsequenz.“
Auch die SG‑Reserve ist gefordert: Das Vorspiel beginnt bereits um 12 Uhr. Maral erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Auch hier brauchen wir eine Topleistung, um die Punkte zu holen.“
Die SG reist mit Selbstvertrauen an – aber auch mit dem Bewusstsein, dass Mengkofen ein Gegner ist, der Fehler konsequent bestraft. Die Aufgabe ist groß, doch die Mannschaft möchte den Schwung des vergangenen Wochenendes nutzen und weiter Boden gutmachen.