
Für die SG aus Türk Gücü und FC Dingolfing III steht am Sonntag ein besonderes Heimspiel auf dem Programm. Um 15 Uhr empfängt die Mannschaft die neu gegründete Spielgemeinschaft aus dem FC Gottfrieding und Fortuna Dingolfing. Im Nachbarschaftsduell treffen damit zwei Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben.
Die Gäste stehen derzeit am Tabellenende und hatten nach der Neuformierung zunächst einige Schwierigkeiten. Zuletzt zeigte die Entwicklung jedoch nach oben. Mehrere Spiele gingen nur knapp verloren, ehe am vergangenen Spieltag gegen Teisbach II der Knoten platzte. Mit einem 4:1 holte die SG Gottfrieding/Fortuna ihren ersten deutlichen Erfolg.
SG-Teammanager Mahmut Maral erwartet deshalb eine unangenehme Aufgabe. „Wir müssen auf der Hut sein, zumal wir selbst noch Zeit brauchen, um in der Liga richtig anzukommen. Der Gegner zeigt eine aufsteigende Tendenz.“ Zudem bringt die neue Spielgemeinschaft einige erfahrene Akteure mit. Maral nennt unter anderem Lukas Stierstorfer, Kevin Hubauer und Michael Spanner.
Besonders im Angriff sieht der SG-Teammanager eine Herausforderung. „Vorne haben die Gäste mit Christoph Siefkes einen absoluten Goalgetter. Hier ist unsere Abwehr gefordert und wir müssen dringend die Fehler in der Defensive abstellen.“
Auch bei der SG Dingolfing stimmen die Leistungen zuletzt nicht immer mit den Ergebnissen überein. Die Mannschaft zeigte mehrfach gute Ansätze, belohnte sich dafür aber zu selten. „Es fehlt an der letzten Konsequenz. Offensiv spielen wir guten Fußball, brauchen aber zu viele Chancen für ein Tor. Defensiv sind wir fehleranfällig“, sagt Maral. Gleichzeitig sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut. „Wir werden weiter daran arbeiten.“
Im Derby soll nun vor heimischem Publikum der nächste Schritt folgen. Bereits beim ersten Heimspiel gegen den TSV Mamming verfolgten rund 150 Zuschauer die Partie. Auch am Sonntag hoffen die Verantwortlichen auf eine gute Kulisse. „Wir wollen unsere Heimspiele weiter als Treffpunkt der Dingolfinger Bevölkerung etablieren und hoffen im Nachbarschaftsderby auf einige Zuschauer“, sagt Maral.