
Der FC Dingolfing erwischte einen perfekten Start in sein Freitagabendspiel gegen den TSV Bad Abbach – doch am Ende bestimmte das Wetter den Verlauf des Abends. Nach zehn Minuten brachte Fabian Prebeck‑Sanchez die Blau‑Weißen in Führung, die Partie entwickelte sich vielversprechend, ehe dunkle Wolken aufzogen und ein Gewitter das Spiel abrupt ausbremste. Was als kurze Unterbrechung begann, endete nach fast einer Stunde Wartezeit im vollständigen Abbruch.
Das Schiedsrichtergespann entschied aus Sicherheitsgründen, die Begegnung nicht mehr fortzusetzen. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung war lange da, doch die Ankündigung eines zweiten Gewitters machte eine Wiederaufnahme unmöglich. Ein neuer Termin wird festgelegt, sobald die Terminlage geklärt ist.
Trainer Tom Seidl tat sich nach dem Abbruch schwer, die Situation einzuordnen: „Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir haben fast eine Stunde gewartet und gehofft, dass es weitergeht. Für uns ist das extrem ärgerlich, weil wir geführt haben und gut im Spiel waren. Der Nachholtermin bedeutet eine weitere englische Woche, dazu kommen Urlaubsthemen – wir werden hier keinen Vorteil haben. Es ist höhere Gewalt, auf die wir keinen Einfluss darauf haben. Jetzt wartet ein hartes Programm auf uns, aber wir machen das Beste daraus.“
Für den FCD bleibt damit ein Abend, der sportlich vielversprechend begann, aber wetterbedingt ein abruptes Ende fand. Mit Blick auf Liga und Pokal stehen nun mehrere englische Wochen bevor – eine Herausforderung, die der Amateurverein dennoch entschlossen angehen will.