FCD stellt die Weichen – Verantwortung auf viele Schultern – FC Dingolfing ordnet seine Führung neu

Bildunterschrift: Sportchef Manuel Wimmer freut sich über Unterstützung: Die blau-weißen Dingolfinger gehen mit neu geordneter Führungsstruktur in die Saison 2026/27 (Foto: Alfred Brumbauer)

Der FC Dingolfing hat in den vergangenen zehn Jahren sportlich deutlich zugelegt – im Jugend- wie im Herrenbereich. Diese Entwicklung bringt neue Anforderungen mit sich. Mit einer neu geordneten sportlichen Leitung geht der FCD in die Saison 2026/27: klarere Zuständigkeiten, breitere Verantwortung, weniger Abhängigkeit von einzelnen Personen.

„Der Verein ist in den letzten Jahren gewachsen – sportlich und strukturell. Dieser Entwicklung wollten wir jetzt auch organisatorisch Rechnung tragen. Wir müssen weniger von einzelnen Personen abhängig sein, klare Strukturen schaffen und die ehrenamtliche Last besser verteilen“, erklärt FCD-Sportchef Manuel Wimmer.

Herren: Klare Doppelspitze, geteilte Last

Im Seniorenbereich übernehmen Tom Auer und Korbinian Maier künftig klar getrennte Zuständigkeiten. Auer leitet weiterhin die erste Mannschaft und koordiniert zusätzlich organisatorische Belange; Maier trägt die sportliche Verantwortung für die Zweite. Flankiert werden beide von den Teammanagern Marco Beck und Christian Schramm sowie Therapeut Lukas Winterling. Die sportliche Gesamtverantwortung liegt weiterhin bei Manuel Wimmer unter Vorstand Sport Johann Konrad. Richard Strohmaier unterstützt in beratender Funktion.

Wimmer macht keinen Hehl daraus, dass die Neuaufstellung auch persönliche Gründe hat: „Ich verlagere meinen Lebensmittelpunkt ab Sommer stärker nach München. Deshalb war es mir wichtig, ein funktionierendes Team aufzustellen, das diese Aufgaben eigenständig trägt – und ich bin überzeugt, dass wir das gut hinbekommen haben.“

Jugend: Drei Bereiche, drei Verantwortliche

Im Nachwuchs setzt der FCD bei seinen höherklassigen Teams auf drei klar abgegrenzte Bereiche. Tom Frick übernimmt die Koordination der beiden A-Jugendteams. Lukas Kallmeier verantwortet die Jahrgänge U15 bis U17 und übernimmt das Traineramt der kommenden U16. Andreas Liefke bleibt für die U11 bis U14 zuständig, unterstützt von Michelle Kramer. Im Torhüterbereich setzt Vinzenz Frey seine Arbeit fort; Alex Schätz unterstützt bei der Kaderplanung. Begleitet werden die Bereichskoordinatoren von Manuel Wimmer, Sebastian Strohmaier sowie Georg Kallmeier, der den organisatorischen Bereich abdeckt. Die Gesamtkoordination liegt bei Jugendvorstand Isa Onat.

„Die Anforderungen steigen jedes Jahr – und das gilt für den Senioren- wie für den Jugendbereich gleichermaßen. Das stemmen wir nur mit ausreichend ehrenamtlicher Kompetenz und Kapazität. Wir wollen mit unseren höherklassigen Mannschaften den nächsten Schritt machen, ohne unsere Leitplanken zu ändern“, erklärt Wimmer.

Bewusst anders aufgestellt ist der FCD im Kinderfußball und Breitensport. Neben den leistungsorientierten Teams gibt es Mannschaften, die ausschließlich Kindern aus dem Stadtgebiet offenstehen – mit dem Ziel, möglichst vielen Dingolfinger Kindern den Zugang zum Fußball zu ermöglichen. Ein Teil der Vereinsarbeit, der bisher im Hintergrund stand – und den der FCD künftig klarer nach außen tragen will.

Noch Luft nach oben

Die neue Struktur ist ein wichtiger Schritt – aber noch nicht der letzte. Wimmer: „Wir wollen uns weiter verbessern – das ist klar. Aber dafür brauchen wir mittelfristig mehr sportliche Unterstützung, vor allem bei der Ersten und im mittleren Jugendbereich. Nur so wird der Verein sportlich nachhaltig und gesund weiterwachsen.“

Das Jahresmotto des FC Dingolfing lautet 2026: „Zusammenwachsen“. Mit der neuen Struktur hat der Verein bei seinen höherklassigen Teams gute Voraussetzungen geschaffen.

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