
Beim FC Dingolfing tut sich etwas im Vorstand: Mit Paul Günzkofer übernimmt ein junger Ehrenamtlicher künftig den Bereich Kommunikation und Marketing. Der Verein reagiert damit auf eine Entwicklung, die viele große Vereine betrifft – je mehr Menschen sich engagieren, desto wichtiger wird eine gute Verständigung untereinander und eine klare Darstellung nach außen.
Der FC Dingolfing ist über die Jahre gewachsen. Viele Mannschaften, Trainer, Ehrenamtliche, Eltern und Partner gehören zum Vereinsleben. Da braucht es jemanden, der den Überblick behält und dafür sorgt, dass Informationen zuverlässig ankommen – sei es bei Spielterminen, Veranstaltungen oder Projekten.
Vorstandssprecher Walter Strohmaier sagt: „Wir sind ein großer Verein. Da ist es wichtig, dass alle gut informiert sind. Kommunikation hält uns zusammen und zeigt nach außen, was wir leisten – sportlich und gesellschaftlich.“
Mit Paul Günzkofer übernimmt jemand Verantwortung, der den Verein gut kennt. Nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr ist er als Jugendtrainer aktiv und leitet heute den Kinderfußball.
„Paul kennt bereits viele Abläufe und hat auch in das Thema Kommunikation aus seinem FSJ einen guten Einblick. Wir freuen uns, dass er sich einbringt“, so Strohmaier.
Damit Günzkofer gut in die Aufgabe hineinwachsen kann, bekommt er Unterstützung über den Bundesfreiwilligendienst. Hier konnte der Verein einen Freiwilligen für sich gewinnen. Ziel ist es, die Kommunikation Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und später auf mehrere ehrenamtliche Schultern zu verteilen.
Dass Ehrenamt beim FCD familienintern weitergegeben wird, zeigt sich auch bei Günzkofers: Paul folgt seinem Vater Wolfgang „Charly“ Günzkofer, der sich seit vielen Jahren im Veranstaltungsbereich engagiert.
Passend zum Jahresmotto „Zusammenwachsen“ möchte der FCD jedes Jahr „eine Mannschaft“ an neuen Ehrenamtlichen gewinnen – Menschen, die mithelfen, Verantwortung übernehmen oder ein Projekt begleiten.
„Es muss nicht immer ein großes Amt sein. Wichtig ist, dass sich Menschen einbringen. So bleibt unser Verein lebendig“, sagt Strohmaier.