
Der FC Dingolfing II hat dem Spitzenreiter FSV Landau ein 1:1 abgetrotzt und damit die Meisterentscheidung vertagt. Während die Bergstädter am kommenden Wochenende die nächste Chance haben, den Titel vorzeitig zu sichern, hält die junge FCD‑Reserve im Rennen um Platz zwei weiterhin alle Trümpfe selbst in der Hand.
Trainer Markus Heiß zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Ein insgesamt gerechtes Unentschieden, mit dem wir gut leben können. Man hat einigen Spielern die Nervosität angemerkt, aber die Mannschaft hat sich reingebissen und das Spiel angenommen.“
Landau setzte früh das erste Ausrufezeichen: Christian Zellmer zog flach ab, verfehlte jedoch die kurze Ecke. Dingolfing brauchte rund zehn Minuten, um in die Partie zu finden. Ein erster Vorstoß über Max Weber wurde von Enrico Loibl und Max Putz im Verbund entschärft. Danach steigerten sich die Blau‑Weißen und fanden zunehmend Zugriff.
Die Gäste hatten die nächste große Möglichkeit: Michael Wagner zog aus 17 Metern ab und traf den Innenpfosten, der Ball sprang jedoch ins Feld zurück. Dingolfing antwortete mit viel Power nach vorne, doch der letzte Pass blieb zu ungenau. Die größte Chance zur Führung vergab Franz Heuberger, der nach einem Fehler in der Landauer Abwehr plötzlich 35 Meter freie Bahn hatte, den Ball aber über das Tor setzte.
Kurz darauf belohnte sich der FCD II doch: Weber setzte sich mit seiner Schnelligkeit durch, scheiterte zweimal an Putz, blieb aber dran und drückte den dritten Versuch über die Linie – die 1:0‑Führung kurz vor der Pause.
Direkt nach Wiederanpfiff bekam Landau einen Foulelfmeter zugesprochen. Timo Seer verwandelte sicher zum 1:1. Die Partie blieb intensiv und umkämpft. Anton Metzners Drehschuss strich knapp vorbei, wenig später setzte sich Wagner stark über außen durch, sein scharfer Flachpass verfehlte Metzner nur um Zentimeter. Landau erzielte sogar noch ein vermeintliches 1:2 durch Loibl, doch die Fahne war bereits bei der Hereingabe von Kevin Löffler oben.
Dingolfing hielt dagegen, verteidigte leidenschaftlich und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis in einem Duell, das dem Tabellenstand gerecht wurde und bis zum Schluss spannend blieb.