
Für den FC Dingolfing steht am Dienstag um 19.30 Uhr das Nachholspiel beim FC Amberg an. Der Tabellenführer reist mit einer Serie von neun ungeschlagenen Spielen in die Oberpfalz. Dort wartet allerdings ein Gegner, der trotz seines aktuellen zwölften Tabellenplatzes bereits mehrfach seine Heimstärke unter Beweis gestellt hat.
„Wir treffen auf eine Mannschaft, die bislang etwas unkonstant in ihren Ergebnissen ist. Wer Lam und Burglengenfeld daheim schlägt und in Bad Kötzting gewinnt, hat aber definitiv viel Qualität“, warnt FCD-Trainer Tom Seidl. Entsprechend schwierig schätzt er die Aufgabe ein. „Unter der Woche eine der weitesten Auswärtsfahrten bestreiten zu müssen, ist eine zusätzliche Herausforderung. Nichtsdestotrotz können wir mit breiter Brust in die Partie gehen, wollen entsprechend selbstbewusst auftreten und nicht leer ausgehen.“
Der FC Amberg ist als Meister in die Landesliga aufgestiegen und verfolgt in dieser Saison das Ziel Klassenerhalt. Der Verein blickt auf eine bewegte sportliche Vergangenheit zurück: 2015 spielte Amberg noch in der Regionalliga, anschließend folgten mehre Auf- und Abstiege. Amberg erhielt so den Ruf als Fahrstuhlmannschaft. Dreimal ging es bis in die Bezirksliga. Bei den beiden letzten Abstiegen gelang jeweils der direkte Wiederaufstieg.
Auch auf der Trainerbank gab es im Sommer eine Veränderung. Erkan Kara übernahm das Amt, nachdem er beim ASV Burglengenfeld über Jahre gute Arbeit geleistet hatte. Wie bereits dort steht ihm Matthias Graf als spielender Co-Trainer zur Seite.
Im Kader musste Amberg den Abgang seines bisherigen Topscorers Maximilian Witzel verkraften, der inzwischen eine Laufbahn als Spielertrainer eingeschlagen hat. Kurz vor dem Ende der Transferperiode verstärkte sich der Aufsteiger mit Florian Knauer, der zuvor beim TSV Bogen eine starke Saison gespielt hatte. Amberg steht derzeit auf Rang zwölf, hat aber gerade gegen starke Gegner mehrfach gezeigt, dass es zu Hause unangenehm werden kann.
Für den FCD bietet die Nachholpartie die Möglichkeit, den Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen. Aktuell liegen die Dingolfinger zwei Punkte vor Burglengenfeld. Mit einem Sieg könnte die Seidl-Elf den Abstand auf fünf Zähler vergrößern und zugleich nach Spielen mit dem Verfolger gleichziehen.
Die Mannschaft um Kapitän Florian Büchner will dafür ihre gute Form bestätigen. Seit neun Begegnungen ist der FCD ungeschlagen und geht entsprechend selbstbewusst in die Partie. Dabei gilt es, die Herausforderung der Auswärtsfahrt und des Dienstagabendspiels anzunehmen und von Beginn an konzentriert aufzutreten.
Personell kann Seidl wieder auf Stefan Weber zurückgreifen. Damit reist der Tabellenführer mit dem Ziel nach Amberg, seine Serie fortzusetzen und die Spitzenposition weiter zu festigen.