FCD feiert souveränen Auswärtssieg in Bad Kötzting – Seidl: „Blitzsaubere Vorstellung gegen eine gute Kötztinger Truppe“

 

Bildunterschrift: Christoph Laimer klärt resolut – der FCD‑Abwehrchef überzeugte am Roten Steg mit starkem Stellungsspiel und großer Ruhe am Ball (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing bleibt in der Landesliga auf Kurs. Am Freitagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Seidl beim 1. FC Bad Kötzting mit 3:0 durch und feierte damit einen souveränen Auswärtssieg am Roten Steg. Damit sprangen die Blau-Weißen Übernacht auf den ersten Tabellenplatz und gingen als Spitzenreiter ins Wochenende. Nach einem mutigen Beginn der Gastgeber übernahm der FCD zunehmend die Kontrolle und ließ nach der Pause nur noch wenig zu.

„Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert und hatten die Partie über fast die komplette Spieldauer unter Kontrolle“, befand Seidl nach dem Abpfiff. „Defensiv haben wir sehr wenig zugelassen – und nach vorne hatten wir immer wieder gefährliche Momente. Eine blitzsaubere Vorstellung gegen eine gute Kötztinger Truppe.“

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start. Burkhardt probierte es aus rund 20 Metern, setzte den Ball aber deutlich zu hoch an. Wenig später lag der Ball vermeintlich im Dingolfinger Netz. Huber eroberte den Ball am Mittelkreis und Kautz schickte Irrgang auf die Reise. Der Angreifer traf, stand dabei jedoch im Abseits.

Kötzting blieb zunächst mutig. Kautz kam von der Strafraumkante zum Abschluss und verfehlte das lange Eck nur knapp. Danach übernahm Dingolfing zunehmend das Kommando. Daniel Hofer setzte sich bis zur Grundlinie durch und legte den Ball ins Zentrum, wo Lemberger die Kugel allerdings nicht richtig traf. Beide Mannschaften boten zunächst ein flottes Spiel mit guten Ansätzen.

Nach einer halben Stunde belohnte sich der FCD für seine zunehmende Überlegenheit. Jannik Bauer setzte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und legte quer. Marcel Müller blieb vor dem Tor ruhig und schob zum 1:0 ein.

Dingolfing blieb anschließend gefährlich. Ein Steckpass rutschte durch die Kötztinger Defensive, doch Müller war davon offenbar selbst überrascht und schloss zu überhastet ab. Torhüter Vogl konnte problemlos parieren.

Direkt nach dem Seitenwechsel fiel dann der zweite Treffer. Vogl kam bei einem Angriff des FCD aus seinem Tor, traf bei seinem Einsatz gegen Daniel Hofer jedoch nur den Dingolfinger Angreifer. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Müller übernahm erneut die Verantwortung und verwandelte scharf und platziert zum 2:0.

Kötzting versuchte zu reagieren. Huber prüfte Louis Tournier mit einem Schuss aus rund 20 Metern, doch der Dingolfinger Schlussmann war zur Stelle. Ansonsten fand der FCK gegen die nun sehr kompakt stehende FCD-Defensive nur wenige Lösungen.

Florian Büchner und Christoph Laimer verteidigten aufmerksam und ließen vor dem eigenen Tor kaum etwas zu. Nach einer Ecke kam Büchner noch zu einem Kopfball, setzte diesen aber über das Tor. Auf der Gegenseite wurde es nach einem Freistoß von Schwander noch einmal gefährlich: Irrgang traf aus kurzer Distanz einen Dingolfinger Verteidiger, den Nachschuss setzte Huber über das Gehäuse.

Kötzting bemühte sich zwar bis zum Schluss, doch der FCD hielt die Gastgeber weitgehend vom eigenen Strafraum fern. Stattdessen boten sich den Dingolfingern Räume für Konter. Einen davon nutzten sie in der Schlussphase konsequent. Nach einem schnellen Umschaltmoment lief der FCD mit mehreren Spielern gegen eine ungeordnete Kötztinger Defensive. Maximilian Meindl behielt nach Vorlage von Marlon Nicklas den Überblick und schloss zum 3:0 ab.

Damit war die Partie entschieden. Kötzting hatte vor allem zu Beginn mutig mitgespielt, nach dem zweiten Dingolfinger Treffer aber kaum noch Möglichkeiten, zurückzukommen. Der FCD zeigte sich dagegen über weite Strecken abgeklärt, verteidigte konsequent und nutzte seine Chancen. Mit dem 3:0 nahm Dingolfing verdient drei Punkte vom Roten Steg mit.

FCD-Aufstellung: Tournier – Nicklas, Laimer, Büchner, S. Weber (ab 77. Schratzenstaller) – J. Fischer (ab 63. Eglseder), Lemberger – Hofer (ab 77. Stachowski), J. Bauer, Prebeck-Sanchez (ab 61. Meindl) – M. Müller (88. A. Bauer) 

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