Spielgemeinschaft bewährt sich – Türk Gücü und FC Dingolfing setzen Zusammenarbeit fort

Bildunterschrift: Bislang ein voller Erfolg: Die Spielgemeinschaft aus Türk Gücü und FC Dingolfing wirdauch künftig weiter bestehen (Foto: Paul Hofer)

Die Spielgemeinschaft zwischen Türk Gücü und dem FC Dingolfing wird fortgesetzt. Nach einem Jahr des gemeinsamen Weges ziehen beide Vereine ein durchweg positives Fazit und haben sich bewusst dazu entschieden, die Zusammenarbeit langfristig zu verlängern. Sportlich wie strukturell habe sich das Modell bewährt – vor allem im Sinne der jungen Fußballer aus dem Stadtgebiet.

Für den FC Dingolfing stand von Beginn an ein klares Anliegen im Mittelpunkt. „Unser Ziel mit der Spielgemeinschaft war es, eine Perspektive für jene jungen Fußballer zu schaffen, die nach dem Ausscheiden aus dem Jugendbereich weiterhin für den FC Dingolfing Fußball spielen möchten. Als Verein wollen wir uns so langfristig aufstellen und die Jungs auch als Ehrenamtliche im Verein halten“, erklärt FCD-Funktionär Achim Weiß-Schachtner. Genau diese Plattform habe man gemeinsam mit Türk Gücü gefunden. „Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Wir haben sehr engagierte Funktionäre kennengelernt, die unsere Jungs hervorragend aufgenommen haben. Dadurch sind wir schnell zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen“, so Weiß-Schachtner.

Auch auf Seiten von Türk Gücü fällt das Fazit positiv aus. Manager Mahmut Maral betont, dass die Entscheidung für die Spielgemeinschaft ganz bewusst getroffen wurde. „Unsere Intention war es, den Verein langfristig aufzustellen. Wir wollten jungen, lernwilligen Spielern eine klare Struktur bieten – und genau das hat sich erfüllt.“ Die Integration der Dingolfinger Akteure sei reibungslos verlaufen, sowohl sportlich als auch menschlich. „Man sieht, dass die Mannschaft zusammengewachsen ist. Der sportliche Erfolg unterstreicht diese Entwicklung.“

Ein wesentlicher Faktor für das Gelingen der Spielgemeinschaft ist Trainer Rinos Bajraktari. Darin sind sich beide Seiten einig. „Rinos spielt eine ganz wichtige Rolle“, hebt Weiß-Schachtner hervor. „Für viele unserer Jugendspieler war der Schritt in den Herrenbereich nicht einfach. Die Abläufe waren neu. Aber sie wurden hervorragend aufgenommen – vom Trainerteam wie auch von den Ehrenamtlichen rund um beide Herrenteams.“ Die jungen Spieler hätten sich nicht nur angepasst, sondern aktiv eingebracht. „Man sieht ihre Entwicklung deutlich.“

Auch Maral verweist auf den Einfluss des Trainers: „Rinos weiß genau, wie er junge Spieler anpacken muss. Er fordert sie, nimmt sie aber auch mit. Diese Mischung spiegelt sich mittlerweile klar auf dem Platz wider.“

Sportlich zeigte die Mannschaft insbesondere zum Ende der Hinrunde eine stabile Entwicklung. Mehrere Spiele in Folge ohne Gegentor sprechen für eine gewachsene Ordnung und Disziplin. „Man sieht jetzt viele Tugenden, die im Training immer wieder eingefordert werden, auch im Spiel“, erklärt Maral.

Mit Blick auf die Rückrunde ist die Zielsetzung klar formuliert. Der aktuell zweite Tabellenplatz soll verteidigt werden. „Wir wissen, dass das kein Selbstläufer wird“, sagt Maral. „Aber wir sind positiv gestimmt. Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft motiviert bleibt und weiter konzentriert arbeitet – dafür legen wir jetzt in der Vorbereitung die Grundlagen.“

Durch die Verlängerung der Spielgemeinschaft sehen beide Vereine ihre langfristigen Bausteine gesetzt. „Nach dem Probelauf war für uns schnell klar, dass wir diesen Weg weitergehen wollen“, fasst Weiß-Schachtner zusammen. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf die Projekte, die gemeinsam noch entstehen werden.”

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