
Am Sonntag wartet im Isar-Wald-Stadion die nächste Prüfung für die Spielgemeinschaft aus Türk Gücü und FC Dingolfing. Um 15 Uhr empfängt der Tabellenführer den TSV Frontenhausen, das Vorspiel der Reserven steigt bereits um 13 Uhr.
Die SG ist mit drei Siegen und einem Remis optimal gestartet und thront derzeit an der Spitze. Teammanager Sercan Cördük warnt jedoch davor, sich von der Tabelle blenden zu lassen: „Das ist zwar eine schöne Momentaufnahme, aber wir wissen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Für uns geht es darum, als Team weiter zu wachsen. Mit Frontenhausen haben wir jetzt die nächste, richtig gefährliche Aufgabe vor uns.“
Der TSV Frontenhausen konnte aus den ersten drei Spielen nur zwei Punkte einfahren. Doch der Schein trügt: Die Mannschaft von Trainer Emanuel Maier ist individuell stark besetzt. Gleich mehrere talentierte Jugendspieler sind aufgerückt, zudem verstärkten sich die Gäste mit erfahrenen Kräften. Besonders im Blickpunkt steht Florian Ibel, spielender Co-Trainer und früherer FCD-Jugendspieler, der einst in die Jugend des FC Bayern München wechselte. Auch Dennis Solovev, ebenfalls aus der Dingolfinger Talentschmiede, will nach schweren Knieverletzungen in Frontenhausen wieder durchstarten.
Cördük schätzt den Gegner entsprechend hoch ein: „Frontenhausen ist deutlich besser als es die bisherigen Ergebnisse vermuten lassen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen, sondern müssen von Anfang an klar machen, dass wir die drei Punkte in Dingolfing behalten wollen. Unser Ziel ist es, den Schwung aus den letzten Wochen mitzunehmen und gleichzeitig an unseren eigenen Baustellen weiterzuarbeiten.“
Für die zweite Mannschaft der SG gibt es am Sonntag ebenfalls ein Wiedersehen mit dem Ligabetrieb. Nach der Pause zuletzt sind die Spieler heiß auf das Vorspiel. „Wir freuen uns, dass wir wieder eingreifen können. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen die drei Punkte in Dingolfing behalten und unseren Zuschauern zwei erfolgreiche Spiele bieten“, so Cördük abschließend.