
Einen starken Auftritt zeigte die U13 des FC Dingolfing: Bei den „Deggendorfer Hallentagen“, die in der Sporthalle des Comenius-Gymnasiums ausgetragen wurden, sicherte sich die Mannschaft nach einem kräftezehrenden Turniertag einen beachtlichen zweiten Platz. In einem Feld von acht namhaften Mannschaften mussten die jungen Dingolfinger lediglich den Gastgebern der SpVgg Grün-Weiß Deggendorf den Vortritt lassen.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“, was von den Nachwuchskickern bei einer Spieldauer von jeweils zehn Minuten pro Partie eine hohe Konzentration und Ausdauer forderte. Der FC Dingolfing fand dabei hervorragend in den Wettbewerb. Bereits im ersten Spiel setzten die Blau-Weißen mit einem 3:1-Erfolg gegen die zweite Vertretung der Hausherren ein Ausrufezeichen. Es folgten weitere souveräne Auftritte: Ein deutliches 3:1 gegen den 1. FC Passau sowie ein klares 6:1 gegen den ASV Neumarkt untermauerten die Ambitionen der Dingolfinger an diesem Nachmittag.
Besonders spannend gestaltete sich das Aufeinandertreffen mit der SpVgg Landshut, das die Dingolfinger mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Da jedoch auch die erste Mannschaft von Grün-Weiß Deggendorf verlustpunktfrei durch das Turnier marschierte, kam es im direkten Duell zur Vorentscheidung um den Turniersieg. In einer hochklassigen und engen Partie fehlte dem FCD jedoch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss, sodass man sich am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben musste.
Davon unbeeindruckt zeigte die Mannschaft in den abschließenden Spielen Moral. Ein souveränes 4:0 gegen die JFG Wendelstein sowie ein hart erkämpfter 2:1-Sieg gegen die SG Edenstetten schraubten das Punktekonto auf 18 Zähler. Mit einem Torverhältnis von 20:6 stellte der FC Dingolfing zudem die treffsicherste Offensive des gesamten Turniers.
Trotz des knapp verpassten Turniersieges zeigte sich Trainer Florian Liefke nach der Siegerehrung hochzufrieden mit der Entwicklung seiner Schützlinge: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Die Jungs haben über das gesamte Turnier hinweg eine feine Spielkultur gezeigt und sind als geschlossene Einheit aufgetreten. Für die Entwicklung der Jungs war dieses gut besetzte Turnier eine wertvolle Erfahrung.“