
Der Pflichtspielauftakt ist geglückt: Der FC Dingolfing setzte sich im Pokal souverän mit 4:1 gegen den Landesliga-Rivalen DJK Vornbach durch und zog verdient in die nächste Runde ein. Vor heimischer Kulisse zeigte die Seidl-Elf einen konzentrierten, intensiven Auftritt.
Teammanager Tom Auer fasste den Nachmittag treffend zusammen: „Von der Intensität und der Zweikampfführung war das ein ordentlicher Auftritt von uns. Es war ein verdienter Sieg.“ Besonders erfreulich: „Wir haben keine Verletzten zu beklagen und sind eine Runde weiter. Bis jetzt läuft alles nach Plan.“
Die Partie begann mit einem Warnsignal der Gäste. Mitte der ersten Halbzeit klatschte ein Abschluss der Vornbacher an die Querlatte – Glück für den FCD in dieser Phase. Dingolfing antwortete prompt: Daniel Hofer prüfte den Gästekeeper mit einem wuchtigen Abschluss, den dieser per Faustabwehr entschärfte. Auch ein Freistoß von Christoph Laimer sorgte für Gefahr, strich jedoch knapp über das Tor.
In der 27. Minute belohnte sich der FCD schließlich für seine zunehmende Spielkontrolle. Fabian Prebeck-Sanchez ging einem Abschluss von Marcel Müller hinterher und traf per Abstauber zur 1:0-Führung. Doch die Gäste reagierten schnell: Daniel Fuchs nutzte eine Gelegenheit zum Ausgleich – 1:1.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dingolfing erneut den Druck. Jannik Bauer verfehlte das Ziel nur knapp, wenig später zwang Julian Kehl den Vornbacher Schlussmann zu einer starken Parade. Die Partie blieb intensiv, umkämpft – ganz im Stil eines Pokalspiels zweier Ligakonkurrenten.
Nach gut einer Stunde fiel die erneute Führung für die Hausherren. Kapitän Florian Büchner war nach einem Standard von Julian Kehl zur Stelle und traf zum 2:1 – ein Wirkungstreffer. Dingolfing blieb griffig, präsent in den Zweikämpfen und zielstrebig nach vorne. Korbinian Stuckenberger sorgte schließlich für die Vorentscheidung, als er aus zwölf Metern mit einem präzisen Flachschuss auf 3:1 stellte. Vorlagengeber war Neuzugang Marcel Müller.
In der Schlussminute setzte Marco Beck nach schöner Vorarbeit von Stefan Weber den Schlusspunkt unter eine reife Vorstellung der Blau-Weißen und traf zum 4:1-Endstand.