FCD reist zum formstarken ASV Burglengenfeld – FC Dingolfing will seinen Aufwärtstrend bestätigen – Mit Burglengenfeld wartet ein echtes Brett

Bildunterschrift: Beim FC Dingolfing um Spielführer Florian Büchner stimmt die Richtung (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing steht am Sonntag um 14 Uhr vor einer der anspruchsvollsten Auswärtsaufgaben der Rückrunde. Im Naabtalpark trifft die Seidl-Elf auf den ASV Burglengenfeld, der sich in den letzten Jahren zu einem Schwergewicht in der Landesliga gemausert hat. Die Oberpfälzer stehen auf Rang drei, liegen nur einen Punkt hinter dem Relegationsplatz – haben allerdings zwei Spiele mehr absolviert als Konkurrent TSV Seebach. Die Ausgangslage ist klar: Burglengenfeld spielt um den Aufstieg, Dingolfing um die Fortsetzung eines stabilen Trends.

„Unter der Leitung von Erkan Kara und Matthias Graf hat sich der ASV Burglengenfeld zu einem Top-Team entwickelt, das nicht nur körperlich, sondern auch spielerisch sehr stark ist“, sagt FCD-Trainer Tom Seidl. „Um im Naabtalpark punkten zu können, muss viel passen. Wir werden in der Startelf drei, vier Veränderungen vornehmen und alles probieren, um nicht leer auszugehen.“ Der Coach weiß, dass seine Mannschaft in den vergangenen Wochen viel investiert hat – fünf Spiele in zwölf Tagen sind eine Belastung, die Spuren hinterlässt.

Der ASV präsentiert sich seit dem Winter in beeindruckender Form. Wie der FCD musste sich Burglengenfeld lediglich Spitzenreiter Landshut geschlagen geben, alle anderen Rückrundenspiele wurden gewonnen. Besonders gefährlich ist die Offensive: Leopold Knauer (13 Tore) und Benjamin Epifani (9 Tore) bilden ein dynamisches Angriffsduo. Aus dem Mittelfeld sorgen gleich mehrere Akteure wie Patrick Käufer und Fernando Roesler regelmäßig für Torgefahr – ein breites Offensivpaket, das den ASV schwer ausrechenbar macht.

Dingolfing reist dennoch mit Selbstvertrauen an. Der 4:2-Auswärtssieg bei Kosova Regensburg war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Die Blau-Weißen zeigten dort spielerische Klarheit, Durchschlagskraft und trotz zweier Gegentreffer eine stabile Grundordnung. Der FCD will den Aufwärtstrend fortsetzen und im engen Tabellenmittelfeld weiter Boden gutmachen.

Personell muss Seidl allerdings erneut umbauen. Christoph Laimer fällt mit einem Innenbandanriss für den Rest der Saison aus – ein herber Verlust. Fabian Prebeck-Sanchez steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Hoffnung besteht bei Tim und Yannick Justvan, die möglicherweise in den Kader zurückkehren könnten. Ansonsten bleibt die Personallage unverändert.

Der FCD weiß, dass im Naabtalpark eine hohe Hürde wartet. Doch die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie sich weiter stabilisiert hat und auch auswärts mutig auftreten kann. Burglengenfeld geht als Favorit in die Partie – Dingolfing als Team, das bereit ist, dem Tabellendritten alles abzuverlangen.

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