FCD hat Topteam vor der Brust – FC Dingolfing empfängt den SV Schwandorf‑Ettmannsdorf

Bildunterschrift: Flügelflitzer Daniel Hofer kehrt ins Aufgebot der Blau-Weißen zurück (Foto:  Paul Hofer)

Nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Vornbach kehrt der FC Dingolfing am Samstag ins Isar‑Wald‑Stadion zurück. Um 14.30 Uhr empfängt die Seidl‑Elf den SV Schwandorf‑Ettmannsdorf – ein Gegner, der seit Jahren zu den spielstärksten Mannschaften der Landesliga Mitte zählt und auch in dieser Saison wieder im oberen Tabellendrittel mitmischt. Für den FCD ist es die Chance, den eigenen Aufwärtstrend zu bestätigen und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.

Trainer Tom Seidl zeigt sich vor dem Heimspiel optimistisch, aber realistisch. „Mit dem Erreichen der 50‑Punkte‑Marke haben wir unser erstes Etappenziel erreicht. Nun wollen wir es schaffen, unseren Wert der Vorsaison, in der wir 55 Zähler holen konnten, zu toppen. Daheim gegen Ettmannsdorf möchten wir nicht leer ausgehen, wenngleich wir dafür eine richtig gute Leistung brauchen werden. Spieler wie Stowasser, Schmidt, Rothut und Grünauer sind qualitativ allesamt oberstes Regal. Wir haben aber auch unsere Stärken und die wollen wir auf den Platz bringen.“

Die Gäste aus der Oberpfalz reisen als Tabellenvierter an und liegen mit 53 Punkten voll im Soll. Ettmannsdorf hat sich vor der Saison das Ziel gesetzt, oben mitzuspielen – und erfüllt diesen Anspruch bislang eindrucksvoll. Der Kader ist gespickt mit herausragenden Einzelspielern. Im Tor steht mit Wolfgang Hesl ein ehemaliger Zweitliga‑Profi, der dem Team enorme Ruhe verleiht. Im Mittelfeld zieht Lukas Rothut die Fäden, ein Stratege, der das Tempo vorgibt und das Spiel lenkt. In der Offensive setzt Ettmannsdorf auf Thomas Stowasser, der in den Nachwuchsleistungszentren des FC Augsburg und des SSV Jahn Regensburg ausgebildet wurde und in der vergangenen Saison mit 26 Treffern Torgarant war. Im Hinspiel erzielte er beide Treffer der Gäste. Dazu kommt Jeremy Schmidt, seit Jahren ein verlässlicher Scorer, der regelmäßig zweistellige Werte bei Toren und Vorlagen liefert.

Auch die Bilanz spricht bislang eher für die Gäste. In der vergangenen Saison gewann Ettmannsdorf beide Duelle, das Hinspiel dieser Spielzeit endete 2:2. Mit einem Sieg könnte der FCD jedoch nach Punkten gleichziehen – ein zusätzlicher Anreiz für die Blau‑Weißen, die zuletzt mit starken Leistungen aufhorchen ließen.

Personell entspannt sich die Lage leicht. In Vornbach standen Seidl nur 13 Feldspieler zur Verfügung, nun kehren Daniel Hofer und voraussichtlich Korbinian Stuckenberger zurück. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Maximilian Wilhelm, der angeschlagen ist. Trotz der angespannten Personalsituation hat der FCD in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er Ausfälle kompensieren kann und auch in veränderter Besetzung konkurrenzfähig bleibt.

Abseits des Sportlichen freut sich der Verein auf eine besondere Aktion. Unter dem Motto „Schule trifft Verein“ hat Teammanager Tom Auer Freikarten an die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Josef verteilt. Jeder Schüler darf mit einer Begleitperson kostenlos ins Stadion. Der FCD hofft deshalb auf viele junge Fans und einer lebendigen Atmosphäre auf den Rängen.

Die Dingolfinger gehen mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen in die Partie. Der starke Gegner aus Ettmannsdorf wird dem FCD alles abverlangen, doch die Gastgeber wollen ihre Heimstärke nutzen und dem Favoriten Paroli bieten. Mit einem Sieg könnte die Seidl‑Elf nicht nur in der Tabelle aufschließen, sondern auch ein weiteres Ausrufezeichen in einer bislang sehr stabilen Rückrunde setzen.

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