FCD bei Münchner Löwen zu Gast – U14 des FC Dingolfing testet im Twin‑Modus beim TSV 1860 München U13

Bildunterschrift: Das Testspiel bei den Münchner Löwen war für den Dingolfinger Nachwuchs ein Highlight (Foto: Anja Karg)

Die kommende U14 des FC Dingolfing hat zum Abschluss der Spielzeit einen hochklassigen Test beim TSV 1860 München U13 absolviert. Gespielt wurde im Twin‑Modus, also im 7‑gegen‑7 auf zwei Feldern parallel – ein Format, das die Dingolfinger in der abgelaufenen Saison geprägt hat und das weiterhin wichtige Impulse für die Ausbildung liefert. Nach sechs durchgängigen Durchgängen setzten sich die Münchner Löwen mit 5:3 durch.

Der FCD musste den Test mit einem reduzierten Kader bestreiten: Fünf Spieler fehlten, darunter vier Abstellungen zur Ostbayernauswahl. Trotz der Ausfälle zeigte die Mannschaft eine konzentrierte und lernbereite Leistung, die den sportlichen Wert des Tests unterstrich.

Schwieriger Start – starke Reaktion

Die Löwen erwischten den besseren Beginn und nutzten die ungewohnte Grundordnung, um früh Druck aufzubauen. Dingolfing brauchte einige Minuten, um sich zu sortieren, fand dann aber immer besser ins Spiel und arbeitete sich Tor für Tor zurück. Kurz vor Schluss stand es sogar 5:5, bevor die Münchner in den letzten beiden Minuten auf beiden Feldern die entscheidenden Treffer erzielten.

Trainer Andreas Liefke ordnet die Leistung ein: „Wir brauchten etwas, um uns an die Grundordnung der Löwen zu gewöhnen. Danach hat die Mannschaft stark reagiert und sich bis zum Ausgleich zurückgekämpft. Die späten Gegentore sind ärgerlich, aber sie gehören zu solchen Tests dazu.“

Für die U14 war es die erste Niederlage im Jahr 2026 – gegen einen Gegner, der im Nachwuchsbereich für Qualität und Intensität steht. Genau deshalb sieht Liefke den Test als wichtigen Baustein: „Die Löwen waren sehr fleißig und gut organisiert. Solche Spiele zeigen uns, wo wir stehen und woran wir weiter arbeiten müssen.“

In der kommenden Saison wird die Dingolfinger U14 erneut in der BFV‑Förderliga antreten – diesmal im klassischen 11‑gegen‑11. Dennoch sieht das Trainerteam den Twin‑Modus weiterhin als wertvolle Ergänzung: „Auch wenn wir künftig im 11‑gegen‑11 spielen, bleibt der Twin‑Modus ein spannendes Format. Er fördert Tempo, Entscheidungen und technische Qualität – und wir werden ihn punktuell weiter nutzen.“

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