FC Dingolfing empfängt formstarken SC Luhe-Wildenau – Die Blau-Weißen wollen den Derbyschwung nutzen – Offensivkraft der Gäste beeindruckt

Bildunterschrift: der FC Dingolfing um Spielführer Florian Büchner freut sich auf das Kräftemessen mit dem Spitzenteam aus der Oberpfalz (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing steht am Samstag um 14 Uhr vor seinem nächsten Heimspiel und erwartet mit dem SC Luhe-Wildenau einen Gegner aus der Ligaspitze. Die Gäste reisen als Tabellenvierter an, haben in der Vorsaison die Vizemeisterschaft gefeiert und sind auch in diesem Frühjahr hervorragend aus der Winterpause gekommen. Drei Siege aus vier Spielen unterstreichen die Ambitionen der Urban-Elf, die weiterhin auf den zweiten Tabellenplatz schielt. Fünf Punkte Rückstand auf Seebach sind bei noch zehn ausstehenden Partien keineswegs uneinholbar.

„Mit dem SC Luhe-Wildenau kommt eine Mannschaft zu uns, die nicht umsonst in der Vorsaison Zweiter geworden ist“, sagt FCD-Trainer Thomas Seidl. „Die Offensivqualität der Urban-Truppe ist beeindruckend. Selbstverständlich wollen wir aber auch unsere eigenen Qualitäten auf den Platz bringen und daheim auf alle Fälle punkten.“ Der Coach verweist auf die Stabilität seiner Mannschaft, die zuletzt im Stadtderby gegen Teisbach einen wichtigen Sieg einfuhr und damit Rückenwind mit in die Partie nimmt.

Die Gäste aus der Oberpfalz leben von ihrer Durchschlagskraft. Mit Nico Argauer (17 Tore) und David Bezdicka (18 Tore) verfügt Luhe-Wildenau über eines der gefährlichsten Angriffsduos der Liga. Beide sind variabel, suchen konsequent den Abschluss und profitieren von einer Mannschaft, die zielstrebig nach vorne spielt. Personell drückt beim SCL allerdings im zentralen Mittelfeld der Schuh. Unter anderem muss Spielertrainer Benjamin Urban passen. 

Der FCD geht mit Selbstvertrauen in die Begegnung. Der Derbysieg gegen Teisbach war verdient, auch wenn es in der Schlussphase noch einmal eng wurde. „Wir freuen uns über den Derbyerfolg, auch wenn wir es uns am Ende selbst schwer gemacht haben“, sagt Teammanager Tom Auer. „Wir haben zu viele Chancen liegen lassen, aber die Art und Weise war gut. Jetzt hoffen wir, dass wir den Schwung mitnehmen können.“ In der Tabelle stehen die Dingolfinger auf Rang neun im gesicherten Mittelfeld. Im letzten Saisondrittel möchte die Seidl-Equipe im engen Tabellenfeld noch nach oben klettern. 

Die bisherigen Duelle zwischen beiden Teams waren stets umkämpft. Das Hinspiel endete 2:2, wobei der FCD erst kurz vor dem Abpfiff zweimal traf und sich spät belohnte. In der vergangenen Saison setzte sich jeweils die Heimelf durch – ein statistischer Vorteil, den die Blau-Weißen gerne bestätigen würden.

Personell gibt es Licht und Schatten. Ben Kouame, der im Derby fehlte, ist wieder eine Option. Bitter ist dagegen die erneute Knieverletzung von Marco Beck, der dem FCD wohl länger fehlen wird.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein intensives, spielerisch hochwertiges Duell freuen – zwei Teams, die mutig agieren werden und mit einem klaren Plan auftreten. Für Dingolfing ist es die Chance, den positiven Trend zu bestätigen. Für Luhe-Wildenau die Möglichkeit, im Aufstiegsrennen Druck aufzubauen.

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