
Einen ebenso sportlichen wie herzlichen Auftakt erlebte das Dingolfinger Hallenspektakel mit dem erstmals ausgetragenem Vereinsturnier. Als inoffizieller Startschuss brachte die Veranstaltung die Vereinsmitglieder zusammen.
Auf dem Spielfeld standen diesmal nicht die Jugendmannschaften im Mittelpunkt, sondern deren Eltern sowie mehrere Teams aus dem Kreis der Trainer und Vereinsfunktionäre. Insgesamt schickten zahlreiche Jugendteams eigene Elternmannschaften ins Rennen, ergänzt durch drei Teams aus dem Trainer- und Funktionärsbereich. Die Rollen waren dabei bewusst vertauscht: Die Nachwuchsspieler übernahmen die Zuschauerrolle – und taten das mit hörbarem Vergnügen. Lautstark feuerten sie ihre Eltern und Trainer an, kommentierten jede Aktion und sorgten für eine lebendige, fast schon mitreißende Atmosphäre auf den Rängen.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgten besondere Turnierregeln: Tore von Damen zählten doppelt, Mannschaften ohne weibliche Beteiligung starteten mit einem Zwei-Tore-Rückstand.
Auf dem Feld ging es trotz aller Lockerheit mit vollem Einsatz zur Sache. Manch sehenswerter Spielzug zeigte, dass der Ball auch bei Eltern und Trainern gut laufen kann. Besonders zur Freude der Kinder bewiesen viele Übungsleiter, dass sie nicht nur an der Seitenlinie überzeugen, sondern auch selbst noch ordentlich kicken können. Entsprechend spielten sich sowohl das Trainerteam der Senioren als auch das Trainerteam der Jugendmannschaften bis ins Finale vor. Dort setzten sich schließlich die Jugendtrainer knapp durch. Den dritten Platz sicherten sich die Eltern der U14, Rang vier ging an das Team der Trainer und Funktionäre der Spielgemeinschaft mit Türkgücü.
Im Mittelpunkt stand jedoch nicht das Ergebnis, sondern das gemeinsame Erlebnis. Initiator des Turniers, Lukas Kallmeier, zeigte sich rundum zufrieden: „Genau das war die Idee dahinter – dass wir zusammenkommen, dass sich Eltern, Trainer und Funktionäre mannschaftsübergreifend kennenlernen und wir gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen“, sagte er. „Für uns war das eine sehr gute Generalprobe und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Verein.“
Besonders erfreulich sei die große Beteiligung gewesen – quer durch alle Bereiche des FC Dingolfing. Neben zahlreichen Eltern waren auch Trainer der ersten und zweiten Mannschaft sowie viele Funktionäre aktiv dabei. Als Schiedsrichter fungieren FCD-Sportchef Manuel Wimmer und Ex-Coach Martin Abraham, der im Sommer in den Nachwuchs des FC Bayern München wechselte. „Es war schön zu sehen, dass sich so viele eingebracht haben. Das zeigt, wie lebendig unser Vereinsleben ist“, so Kallmeier weiter, der sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern bedankte.
Am Ende blieb vor allem eines hängen: ein gelungener Abend, der den FC Dingolfing in seiner ganzen Breite zeigte – als Verein, in dem Sport, Ehrenamt und Gemeinschaft eng zusammengehören.