
Früh am Sonntagmorgen gehörte die Höll‑Ost‑Halle ganz den jüngsten Fußballern. Beim ESB‑Cup der F2‑Junioren stand weniger das Ergebnis als vielmehr die Freude am Spiel im Mittelpunkt. Die Nachwuchskicker zeigten auf dem Kunstrasen mit Bande viel Einsatz, Begeisterung und Fairness – begleitet von einer durchweg freundlichen Atmosphäre auf den Rängen.
Das Team von Gastgeber FC Dingolfing reihte sich in ein buntes Teilnehmerfeld mit Mannschaften aus Frauenbiburg, Leiblfing, Steinberg, Landshut‑Auloh, Mengkofen, Ingolstadt und den Fußball‑Talenten München ein. Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen, anschließend folgten Platzierungs‑ und Finalspiele, die den jungen Kickern noch einmal zusätzliche Spielzeit boten.
In Gruppe A setzte sich die DJK Leiblfing mit drei Siegen durch. Dahinter qualifizierten sich die Fußball‑Talente München vor dem FC Dingolfing und dem SV Frauenbiburg für die Finalrunde. Gruppe B wurde klar vom SV Steinberg dominiert, der alle Spiele gewann. Es folgten die DJK Ingolstadt, der TSV Landshut‑Auloh und der SV Mengkofen.
Im Halbfinale der oberen Platzierungen bestätigten die beiden Gruppensieger ihre Leistungen: Der SV Steinberg setzte sich knapp mit 5:4 gegen die Fußball‑Talente München durch, während die DJK Leiblfing der DJK Ingolstadt beim 9:1 deutlich überlegen war. Das Finale entschied schließlich der SV Steinberg mit einem 3:1‑Erfolg gegen die DJK Leiblfing für sich.
Der FC Dingolfing spielte eine ordentliche Rolle im Turnierverlauf. In der Vorrunde gelangen unter anderem ein 4:1‑Erfolg gegen den SV Frauenbiburg sowie umkämpfte Auftritte gegen die Fußball‑Talente München und die DJK Leiblfing. In der Platzierungsrunde sicherten sich die Dingolfinger Kinder mit einem 4:3‑Sieg gegen den SV Frauenbiburg den fünften Platz.
Für die FCD‑Trainer stand dabei klar der Erlebnischarakter im Vordergrund. Tomasz Stiller betonte: „In diesem Alter geht es in erster Linie um den Spaß. Die Kinder sollen sich bewegen, Tore schießen und mit einem Lächeln vom Platz gehen.“
Auch Günther Dubinin zeigte sich zufrieden mit dem Turnierverlauf: „Man hat gesehen, wie gut das Miteinander zwischen den Vereinen funktioniert hat. Alles war sehr fair, und die Kids haben sich gegenseitig respektiert. Ein großes Dankeschön geht auch an die Eltern, die geholfen und unterstützt haben.“