
Mit dem SAR-Cup ist das Dingolfinger Hallenspektakel in diesem Winter zu Ende gegangen – und hinterlässt eindrucksvolle Zahlen sowie viele zufriedene Gesichter. Rund 5.000 Zuschauer fanden an den Turniertagen den Weg in die Halle, etwa 200 Mannschaften standen auf dem Kunstrasen, getragen von einem Einsatz, der ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich gewesen wäre: Mehr als 300 Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass der Ball reibungslos rollen konnte.
Im Zentrum der Organisation standen dabei täglich Tom Auer, Lukas Kallmeier und Michelle Kramer. Für Chef-Organisator Auer ist der Dank an die vielen Unterstützer ein zentrales Anliegen: „Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre so ein Turnier nicht umsetzbar. Es hat wirklich Spaß gemacht zu sehen, wie groß der Zusammenhalt im Verein ist. Man merkt, dass wir eine Gemeinschaft sind.“ Auch die enge Zusammenarbeit im Organisationsteam hebt Auer hervor: „Zwischen uns dreien hat alles wie in den Vorjahren gewohnt reibungslos funktioniert. Jeder wusste, was zu tun ist. Da läuft die Zusammenarbeit top.“
Trotz des erfolgreichen Verlaufs blickt Auer bereits nach vorne – und spricht offen an, wo Entwicklungspotenzial liegt. „Wir würden uns wünschen, das Organisationsteam künftig breiter aufzustellen. Mehr hauptverantwortliche Schultern würden uns guttun“, erklärt er. Ziel sei es, das Hallenspektakel noch stärker als Gemeinschaftsprojekt zu gestalten: „Wir wollen das als Team organisieren und freuen uns über jede und jeden, der bereit ist, Teilbereiche oder einzelne Aufgaben zu übernehmen.“
Eine echte Verschnaufpause gibt es nach dem Turnier allerdings nicht. Aktuell befindet sich das Crowdfunding für den Kauf des Kunstrasens in der entscheidenden Phase. „Jetzt ist noch einmal ein kleiner Sprint gefragt“, sagt Auer. Besonders attraktiv sei dabei das Modell mit der VR-Bank: „Jede Spende ab fünf Euro wird noch einmal mit fünf Euro bezuschusst. Wir hoffen, dass wir möglichst viele Unterstützer gewinnen – auch kleine Beträge helfen.“
Das Ziel ist klar: Der Kunstrasen soll dauerhaft gesichert werden, um das Hallenspektakel auch in Zukunft in seiner besonderen Form anbieten zu können. „Es wäre natürlich großartig, wenn wir dieses Event weiterhin auf Kunstrasen durchführen könnten. Dafür lohnt sich der Einsatz“, so Auer.
Parallel dazu läuft bereits die Nachbereitung. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll reflektiert werden, was gut funktioniert hat und wo man sich weiter verbessern kann. „Das Hallenspektakel lebt davon, dass wir uns jedes Jahr hinterfragen und weiterentwickeln“, betont Auer. Die Hoffnung bleibt, dass auch in den kommenden Jahren wieder Fußballfeste in Dingolfing gefeiert werden können – getragen von Ehrenamt, Zusammenhalt und viel Herzblut für den Amateurfußball.