Beim FC Dingolfing geht’s Schlag auf Schlag – Nach dem Highlight gegen 1860 München wartet der Ligaalltag – und das gleich doppelt

Bildunterschrift: Blick nach vorne gerichtet: Der FC Dingolfing um Jannik Bauer muss am Osterwochenende gleich doppelt ran (Foto: Paul Hofer)

 

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem FC Dingolfing nicht. Kaum ist das große Highlight gegen den TSV 1860 München verdaut, wartet bereits der Ligaalltag – und das gleich im Doppelpack. Am Samstag trifft der FCD um 14 Uhr auf den FC Roding, am Ostermontag folgt die weite Auswärtsfahrt nach Etzenricht. Zwei Spiele in drei Tagen, dazu die Belastung der vergangenen Wochen: Der Terminkalender meint es nicht gerade gnädig mit den Blau‑Weißen.

„Das ist ein großes Pensum für unsere Spieler, aber wir haben volles Vertrauen in den gesamten Kader“, sagt Teammanager Tom Auer, der die Situation realistisch, aber optimistisch einordnet. Die Mannschaft habe zuletzt gezeigt, dass sie mit hoher Intensität umgehen könne.

Spielort verlegt – FCD gastiert in Hankofen

Die Partie gegen Roding findet nicht in Dingolfing statt, sondern in Hankofen. Grund dafür ist der parallel stattfindende Cordial Cup auf der heimischen Anlage. „Eigentlich hätten wir das Spiel verlegt, aber durch das Löwen‑Gastspiel mussten wir improvisieren“, erklärt Auer. „Wir freuen uns, dass wir auf der schönen Anlage in Hankofen spielen können.“

Sportlich geht der FCD mit breiter Brust in das Wochenende. Die Rückrunde verlief bislang stark: Siege gegen Spitzenteams und eine beachtliche Leistung gegen die Löwen haben das Selbstvertrauen wachsen lassen. „Der enge Spielplan ist eine Herausforderung, aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, meint Auer. 

Gegner Roding: Kampf um jeden Punkt

Der FC Roding steckt mitten im Abstiegskampf. Am vergangenen Spieltag tauschte man nach einem knappen 1:0‑Erfolg die Plätze mit dem FC Teisbach und steht nun auf dem Relegationsrang. Nach einem großen Umbruch im Sommer kamen mehrere gute Einzelspieler – darunter Almir Mujcinovic, der in der Jugend des SSV Jahn Regensburg ausgebildet wurde und mit acht Treffern bester Torschütze ist.

Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit: Der FCD gewann mit 4:1. Doch Trainer Tom Seidl warnt vor einer trügerischen Ausgangslage: „Für uns ist es das vierte Spiel innerhalb von zehn Tagen. Körperlich und mental ist das eine Herausforderung, der wir uns aber selbstverständlich stellen. Die Mannschaft hat zuletzt viel Selbstvertrauen tanken können und dementsprechend werden wir auf Sieg spielen. Roding kämpft gegen den Abstieg und braucht jeden Punkt. Daher erwarte ich eine enge Partie, zumal die Klebl‑Truppe mit einer Reihe richtig guter Einzelspieler besetzt ist.“

Montag: Weite Reise nach Etzenricht

Nur zwei Tage später wartet die nächste Aufgabe. Der Aufsteiger SV Etzenricht steht ebenfalls im Tabellenkeller – einen Platz vor Roding auf Rang 15, ebenfalls ein Relegationsplatz. Die Oberpfälzer verfügen über mehrere Spieler mit ordentlicher Torquote und sind vor allem zuhause schwer zu bespielen. Das Hinspiel gewann der FCD knapp mit 1:0.

Seidl erwartet eine körperlich anspruchsvolle Begegnung: „Eine sehr weite Auswärtsfahrt zu einem richtig unbequemen Gegner – es gibt sicherlich schönere Ostermontags‑Aktivitäten. Etzenricht agiert viel mit langen Bällen, ist über Umschaltmomente und Standardsituationen gefährlich. Um nicht leer auszugehen, werden wir nochmal alle Kräfte mobilisieren müssen und auch personell möglichst schlaue Entscheidungen treffen.“

Personal: Füllner zurück – Nachwuchs erneut eine Option

Personell bleibt die Lage weitgehend stabil. Frode Füllner ist wieder eine Option, ansonsten gibt es keine Veränderungen. Da die Belastung hoch ist, wird Seidl wohl erneut den ein oder anderen Nachwuchsspieler in den Kader berufen – ein Weg, der sich zuletzt mehrfach ausgezahlt hat.

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