FCD trotzt hohem Pensum – FC Dingolfing feiert 4:2-Auswärtssieg in Ettmannsdorf – vierter Ligasieg in Folge

 

Bildunterschrift: Der FC Dingolfing um Offensivkraft Daniel Hofer behielt auch beim SV Schwandorf-Ettmannsdorf die Oberhand und feierte den vierten Sieg in Serie (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing bleibt in der Erfolgsspur. Trotz des enormen Pensums setzte sich die Mannschaft von Trainer Tom Seidl am Freitagabend mit 4:2 beim SV Schwandorf-Ettmannsdorf durch und feierte damit den vierten Sieg in Folge in der Landesliga. Für den FCD war es bereits das 13. Pflichtspiel innerhalb von nur 47 Tagen.

„Ein verdienter Sieg, denn wir hätten zur Pause schon höher führen können. Ettmannsdorf ist dann gut aus der Kabine gekommen und hat verdientermaßen den Anschlusstreffer erzielt. Mit zwei toll herausgespielten Treffern konnten wir die Partie endgültig auf unsere Seite ziehen. Respekt vor den Jungs, die innerhalb von 47 Tage ihr 13 Spiel runtergerissen haben und auch heute wieder alles, was sie noch im Tank hatten, rausgehauen haben.“, lobte Seidl seine Mannschaft.

FCD nutzt die Chancen zunächst konsequent

Dingolfing erwischte den besseren Start und ging prompt nach neun ges

pielten Minuten in Führung. Nach einem Durchbruch über die linke Seite legte Fabian Prebeck-Sanchez für Marcel Müller auf, der aus acht Metern zum 0:1 traf.

Der FCD blieb am Gaspedal und erspielte sich in der ersten Halbzeit zahlreiche Möglichkeiten. Ein halbes Dutzend hochkarätiger Chancen blieb zunächst ungenutzt, teilweise durch eigene Nachlässigkeiten, teilweise durch starke Paraden des Ettmannsdorfer Schlussmanns.

Kurz vor dem Seitenwechsel schlug der FCD nochmals zu. Müller setzte sich über rechts durch und spielte den Ball in den Rückraum. Jannik Bauer – seit Wochen in Topform – nahm die Vorlage auf und schob aus 14 Metern platziert ins Eck.

Ettmannsdorf kam kurz vor der Pause allerdings noch zu zwei guten Möglichkeiten. Beide Male war Thomas Stowasser zur Stelle, doch FCD-Schlussmann Louis Tournier blieb aufmerksam und verhinderte den Anschlusstreffer. Somit ging’s mit einem komfortablen 2:0 in die Pause.

Gastgeber kommt nach der Pause zurück

Ettmannsdorf kam mit mehr Druck aus der Kabine und wurde für den Aufwand belohnt. Nach einem ungestümen Einsteigen eines Dingolfingers gegen Schmidt entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Thomas Stowasser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verkürzte auf 1:2.

Der Gastgeber witterte nun seine Chance, doch der FCD fand schnell die passende Antwort. Jannik Bauer setzte sich energisch im Mittelfeld durch, drang in den Strafraum ein und spielte den Ball über Marcel Müller zu Fabian Prebeck-Sanchez. Dieser blieb ruhig und vollstreckte überlegt zum 1:3.

Damit war der Druck des Gastgebers zunächst gebrochen. Dingolfing spielte weiter nach vorne und erhöhte erneut. Nach einer sehenswerten Kombination legte Prebeck-Sanchez mustergültig für Daniel Hofer quer. Der Offensivspieler musste nur noch ins leere Tor einschieben – 1:4.

Ettmannsdorf gab sich dennoch nicht geschlagen und kam durch Richthammer noch einmal heran. Nach einer Flanke von Grünauer vollendete er aus der Drehung zum 2:4. Mehr ließ der FCD jedoch nicht mehr zu und brachte den Auswärtssieg sicher über die Zeit.

Joker Kouame verletzt vom Feld

Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Ben Kouame. Der Offensivspieler kam als Joker die Partie, musste das Feld aber nach angeschlagen verlassen. Die Blau-Weißen hoffen auf Entwarnung bei ihrem erfahrenen Unterschiedsspieler. 

Mit dem 4:2 baut der FC Dingolfing seine Erfolgsserie weiter aus und bleibt auf Tabellenplatz zwei. Trotz der hohen Belastung zeigte die Mannschaft auch in Ettmannsdorf die nötige Stabilität und fand nach dem Anschlusstreffer die entscheidende Antwort. Weiter geht’s bereits am Dienstagabend. Dort sind die Dingolfinger beim FC Amberg zu Gast. 

FCD-Aufstellung: Tournier – Nicklas, Laimer, Buchner, J. Fischer – Eglseder (ab 65. Minute D. Heinz), Lemberger, J. Bauer – Hofer (ab 82. Minute A. Bauer), M. Müller (ab 61. Minute Kouame, ab 72. Minute Schratzenstaller), Prebeck-Sanchez (81. Minute Meindl)

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