FCD II zeigt gute Leistung, bleibt aber ohne Punkt – FC Dingolfing II unterliegt dem TV Aiglsbach knapp – Goalgetter Gröber schlägt zu 

Dingolfings Kreativkopf Max Weber sorgte immer wieder für Gefahr. Unter anderem setzte er einen Freistoß an die Latte (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing II musste sich dem TV Aiglsbach im Isar-Wald-Stadion mit 0:1 geschlagen geben. Dabei zeigte die junge Dingolfinger Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung und hatte insbesondere nach der Pause mehrere Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Am Ende aber fehlte die nötige Konsequenz vor dem Tor. Die Gäste entschieden die Partie mit zwei späten Treffern für sich.

„Das ist natürlich eine bittere Niederlage. Wir haben eine gute Leistung geboten und hätten uns mindestens einen Punkt verdient“, bilanzierte FCD-Trainer Markus Heiß nach der Partie.

Im altehrwürdigen Isar-Wald-Stadion entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung auf gutem Bezirksliga-Niveau. Aiglsbach erwischte den etwas besseren Start, ohne daraus klare Torchancen zu entwickeln. Auch die Dingolfinger Defensive stand zunächst sicher und ließ wenig zu.

Mit zunehmender Spieldauer kam der FCD besser ins Spiel und sorgte vor allem bei Standards für Gefahr. Einen Freistoß von Tobias Kurz parierte der Aiglsbacher Schlussmann. Kurz darauf setzte Maximilian Weber einen weiteren Freistoß an die Querlatte. Wenig später musste der Gästekeeper erneut eingreifen und einen Versuch des Dingolfinger Mittelfeldspielers mit einer Faustabwehr entschärfen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Heimmannschaft den Druck. Dingolfing spielte mutiger nach vorne und kam zu mehreren guten Möglichkeiten, verpasste es jedoch, daraus Kapital zu schlagen. Aiglsbach hielt dagegen und wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit selbst wieder gefährlicher.

In der Schlussphase sorgte schließlich Manfred Gröber für die Entscheidung. Der 33-jährige Torjäger hatte bereits zuvor mit einem gefährlichen Kopfball auf sich aufmerksam gemacht. In der 81. Minute bekam er erneut die Gelegenheit und nutzte sie: Gröber zog wuchtig ab und setzte den Ball unhaltbar ins rechte Eck. Für den Dingolfinger Schlussmann war nichts zu machen.

Der FCD versuchte nach dem Rückstand nochmals alles, fand gegen die nun kompakt stehenden Gäste aber keine entscheidende Lücke mehr. Stattdessen hatte Aiglsbach in der Nachspielzeit die Chance den Deckel drauf zu setzen. Die Gäste brachten den knappen Vorsprung dennoch über die Zeit. So blieb für die Dingolfinger Reserve trotz eines über weite Strecken überzeugenden Auftritts am Ende nur die Erkenntnis, dass eine gute Leistung allein nicht immer für Punkte reicht.

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