FCD verliert in Straubing – FC Dingolfing mit 0:3 gegen starken Aufsteiger Türk Gücü Straubing

Bildunterschrift: Viel Gegenwehr gab es in Straubing für den FCD. Die Blau-Weißen um Daniel Hofer mussten sich mit 0:3 geschlagen geben (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing hat sein Auswärtsspiel bei Türk Gücü Straubing mit 0:3 verloren. In einer Partie, die von hoher Intensität und brütender Hitze geprägt war, zeigten die Gastgeber eindrucksvoll, weshalb der FCD ihnen im Vorfeld so viel Respekt entgegengebracht hatte. Dingolfing erspielte sich zwar gefällig nach vorne, blieb im letzten Drittel aber zu inkonsequent – während Straubing seine Möglichkeiten stark nutzte.

Sportchef Manuel Wimmer brachte die Gefühlslage nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Das Spiel hat für uns leider einen sehr bitteren Verlauf genommen. Auch wenn wir auch in der ersten Halbzeit durchaus Probleme mit der Offensivstärke von Straubing hatten, haben wir es mit Ball oft gut gelöst und hatten drei, vier Großchancen bis zur Halbzeit. Mit einem Rückstand in die Pause zu gehen, darf uns nicht passieren. In der zweiten Halbzeit war das frühe 0:2 dann der Knackpunkt. Dieses Tor haben wir viel zu sorglos verteidigt. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs gemeinsam die Lehren daraus ziehen und sich am Dienstag wieder anders präsentieren werden. Glückwunsch an das Straubinger Team zu einem sehr guten Start und aufgrund der zweiten Halbzeit zu einem verdienten Sieg.“

Rasanter Beginn – Straubing trifft, Dingolfing verpasst

Von Beginn an war klar, dass dieses Spiel kein Abtasten kennen würde. Beide Teams suchten sofort den Weg nach vorne. Dingolfing war leicht überlegen, doch die erste kalte Dusche setzte es für die Gäste.

Spielertrainer Asllan Shalaj zeigte seine Klasse, zog nach einem Haken im Mittelfeld aus rund 25 Metern ab, und FCD‑Keeper Luca Müller konnte den wuchtigen Schuss nur nach vorne abprallen lassen. Tobias Richter reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller in Mittelstürmermanier zum 1:0.

Der FCD schüttelte sich kurz und kam schnell wieder in die Spur. Ein perfekt getimter Freistoß fand den Kapitän Florian Büchner selbst, doch sein Kopfball war zu zentral – Straubings Torhüter Sidibeh parierte souverän. Kurz vor der Pause folgte die dickste Chance des ersten Durchgangs: Prebeck‑Sanchez ließ aus 16 Metern den Querbalken zittern. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt wohl verdient gewesen.

Knackpunkt nach der Pause – Straubing eiskalt

Direkt nach Wiederanpfiff bot sich Dingolfing die erste Gelegenheit, doch jubeln durften erneut die Gastgeber. Kirill Hankin tauchte links frei auf und schob überlegt zum 2:0 ein. Ein Treffer, der dem FCD sichtbar den Stecker zog.

Straubing spielte nun mit Rückenwind und traf gleich mehrfach Aluminium. Eine Vierfach‑Chance landete nacheinander an der Latte, wenig später setzte Vitali Hauk einen Distanzschuss an den Pfosten. Dingolfing stemmte sich dagegen, kam durch Hofer zu einer Kopfballchance, doch Sidibeh war erneut zur Stelle.

Entscheidung nach Ecke – FCD fehlt die Konsequenz

In der 70. Minute fiel die endgültige Entscheidung. Straubing profitierte einmal mehr von der technischen Finesse ihres Spielertrainers. Eine Ecke von Shalaj segelte in den Strafraum, Lewin Gebhard verlängerte per Kopf und Nico van Beest drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie – 3:0.

Dingolfing spielte bis zum Strafraum weiterhin ordentlich, doch im letzten Drittel fehlte die Konsequenz. Straubing hingegen blieb gefährlich: Eine starke Hereingabe von Youngster Spielvogel verpasste Hauk per Aufsetzer nur knapp, das 4:0 lag in der Luft.

Fazit

Der FCD wird die Partie schnell abhaken müssen – und hat bereits am Dienstag die Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen. Dort gastiert Bad Abbach zum Nachholspiel im Isar-Wald-Stadion. Straubing verdiente sich drei Punkte und wird den Heimsieg auf dem Gäuboden-Volksfest gebührend feiern. 

FCD-Aufstellung: L. Müller – Nicklas, Laimer, Büchner, S. Weber – Eglseder, J. Bauer, Lemberger – Hofer, M. Müller, Prebeck-Sanchez 

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