
Der FC Dingolfing II geht in die entscheidende Phase der Saison. Zwei Spieltage stehen noch aus, und die Ausgangslage ist klar: Die junge FCD‑Reserve will Platz zwei verteidigen und damit die Chance auf die Relegation wahren. Am Samstag um 15 Uhr kommt mit dem TSV Vilsbiburg das aktuell formstärkste Team der Liga ins altehrwürdige Isar‑Wald‑Stadion – ein echtes Schlüsselspiel im Kampf um die Spitzenplätze.
Trainer Markus Heiß ordnet die Situation klar ein: „Am Samstag treffen wir auf das formstärkste Team der Liga. Vilsbiburg ist in einem beeindruckenden Lauf und hat noch minimale Chancen auf den Relegationsplatz. Wir wollen unseren zweiten Tabellenplatz verteidigen und brauchen dafür unbedingt drei Punkte. Zudem haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Dafür wird allerdings eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten beiden Spielen notwendig sein. Die personelle Situation klärt sich kurzfristig.“
Die Tabelle verspricht maximale Spannung: Dingolfing steht mit 48 Punkten auf Rang zwei, dicht gefolgt von Wittibreut mit 46 Zählern. Sollte der FCD II patzen, könnte der Verfolger sofort vorbeiziehen. Und selbst der TSV Vilsbiburg, aktuell Vierter mit 42 Punkten, darf sich noch leise Hoffnungen machen – allerdings nur, wenn die beiden Konkurrenten vor ihm schwächeln.
Der Gegner reist mit breiter Brust an. Seit dem ersten Spieltag der Frühjahrsrunde hat Vilsbiburg nicht mehr verloren; damals setzte Meister Landau den einzigen Rückrunden‑Dämpfer. Zuletzt feierte der TSV vier Siege in Serie und präsentiert sich in bestechender Form. Die Mannschaft tritt geschlossen, laufstark und mit viel Selbstvertrauen auf – ein Prüfstein, der den jungen Wilden alles abverlangen wird. Bereits im Hinspiel bekam man die Wucht der Gäste zu spüren. Der TSV bezwang den FCD mit 3:1.
Der FCD II hat dennoch alles selbst in der Hand. Die jüngsten Unentschieden gegen die Landkreisrivalen Landau und Aufhausen waren wertvolle Punkte. Ein Sieg gegen Vilsbiburg würde nicht nur den direkten Konkurrenten aus dem Rennen nehmen, sondern auch Wittibreut auf Abstand halten.
Für Dingolfing ist das Duell mehr als nur ein weiteres Heimspiel. Es ist ein richtungsweisender Nachmittag, an dem sich entscheidet, ob die Mannschaft mit einem Polster in das Saisonfinale geht – oder ob das Rennen um Platz zwei noch einmal völlig neu aufgerollt wird. Die Bühne ist bereitet, die Ausgangslage klar, und die jungen Wilden wissen, was auf dem Spiel steht.