SG Dingolfing gewinnt Derby gegen Frauenbiburg – Geduld, Stabilität und ein Treffer kurz vor der Pause entscheiden die Partie

Bildunterschrift: Die SG Dingolfing gewann das Stadtderby gegen Frauenbiburg knapp mit 1:0. Egon Kafexholli bereitete die Führung mit dem Kopf vor (Foto: Werner Kroiss)

Die SG Türk Gücü/ FC Dingolfing III hat das Stadtderby gegen den SV Frauenbiburg mit 1:0 gewonnen und damit die Niederlage aus dem Hinspiel wettgemacht. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung setzte sich die SG dank eines Treffers kurz vor der Halbzeit durch und bleibt Spitzenreiter FC Teisbach II auf den Fersen. Frauenbiburg ärgerte wie bereits am vergangenen Spieltag erneut ein Spitzenteam und hielt das Spiel lange offen. 

Sportchef Sercan Cördük sprach nach Abpfiff von einem „hart erarbeiteten, aber verdienten Sieg“. Frauenbiburg habe es seiner Mannschaft „nicht leicht gemacht und gut gegengehalten“.

SG mit Vorteilen, aber ohne frühe Belohnung

Die Heimelf übernahm früh die Initiative und setzte die ersten spielerischen Akzente, auch wenn sich zunächst viel im Mittelfeld abspielte. Frauenbiburg war vor allem über Standards gefährlich, aus dem Spiel heraus ließ die SG jedoch wenig zu. In der 44. Minute fiel der entscheidende Treffer. Nach einer präzisen Flanke von Rinos Bajraktari legte Egzon Kafezholli am Fünfmeterraum per Kopf quer, und Claude Kepfang vollendete ebenfalls per Kopf zum 1:0. „Bevor das Tor fällt, haben wir zwei richtig gute Chancen, die wir eigentlich machen müssen.“, so Cördük. „Zu dem Zeitpunkt war die Führung dann verdient.“

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die SG erspielte sich gute Möglichkeiten, verpasste jedoch die Vorentscheidung. „Die Chancenverwertung war heute unser größtes Manko“, sagte Cördük. „Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“

Weil die SG das zweite Tor nicht nachlegte, blieb die Partie bis zum Schluss offen. Frauenbiburg suchte in der Endphase verstärkt den Weg nach vorne, fand jedoch kein Durchkommen. „Hinten standen wir am Ende wirklich stabil. Die Abwehr hat kaum etwas zugelassen“, lobte Cördük. 

Cördük fasste die Partie sachlich zusammen: „Es war ein verdienter Sieg. Wir haben es uns nur selbst schwer gemacht, weil wir den Sack nicht früher zugemacht haben. Aber die Mannschaft hat diszipliniert gearbeitet und sich den Erfolg verdient.“

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