
Die jungen Wilden des FC Dingolfing II trennten sich im Testspiel mit 1:1 vom TSV Gangkofen. Nach einem schwachen ersten Durchgang, in dem die „jungen Wilden“ zu viele einfache Fehler machten und folgerichtig in Rückstand gerieten, zeigte das Perspektivteam nach der Pause eine klare Leistungssteigerung. Matze Schratzenstaller erzielte den verdienten Ausgleich und setzte damit den Schlusspunkt unter eine Partie mit zwei sehr unterschiedlichen Dingolfinger Halbzeiten.
Trainer Markus Heiß fand eine klare, aber konstruktive Einordnung: „In der ersten Halbzeit waren wir zu ungenau und haben uns mit Ballverlusten selbst Probleme geschaffen. Nach der Pause haben wir das deutlich besser gemacht, waren sauberer im Aufbau und mutiger im letzten Drittel. Jetzt geht es darum, diese Stabilität über 90 Minuten zu halten – an dieser Konstanz müssen wir arbeiten.“
Der Spielverlauf spiegelte die Worte des Trainers wider. Dingolfing tat sich im ersten Abschnitt schwer, fand kaum Rhythmus und verlor zu viele zweite Bälle. Gangkofen nutzte eine dieser Situationen zur Führung und wirkte in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Torschütze der Gästeführung war der ehemalige Dingolfinger Jugendspieler Tobias Huber.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Die Blau‑Weißen agierten strukturierter, gewannen mehr Zweikämpfe und setzten Gangkofen früher unter Druck. Der Ausgleich fiel nach einem sauber ausgespielten Angriff, den Matze Schratzenstaller vollendete.
Den FCD-Zuschauern gefiel die Reaktion und die Leistungssteigerung nach der Pause. Die junge Mannschaft zeigte, dass sie Rückschläge verarbeiten und ihr Spiel anpassen kann.
Nun reist das Team ins Trainingslager nach Ungarn. Dort sollen Abstimmung, Intensität und die Grundlagen für stabile 90‑Minuten‑Leistungen weiter geschärft werden. Auch die Kameradschaft innerhalb des Teams soll weiter gestärkt werden.
Die SG Türk Gücü/ FC Dingolfing III kam im Testspiel gegen den SSV Landshut‑Schönbrunn zu einem 2:2. Die Gäste gingen früh durch Nkem Miller in Führung, ehe die SG besser ins Spiel fand und über Rinos Bajraktari zu ersten Abschlüssen kam. „Wir haben viel ausprobiert, aber es war insgesamt ein durchwachsener Auftritt. Jetzt geht es darum, wieder klarer und konzentrierter zu spielen“, sagte der Spielertrainer.
Nach einer Stunde stellte Schönbrunn erneut auf 1:2, doch die Dingolfinger antworteten mit mehr Präsenz und Tempo. Milad Danishyar gelang schließlich der Ausgleich. Die SG zeigte damit zumindest in der Schlussphase die geforderte Reaktion und hielt das Spiel offen.