FCD will zum Auftakt ein Zeichen setzen – FC Dingolfing empfängt Bad Abbach zum Rückrundenstart

Bildunterschrift: Der FC Dingolfing um Jannik Bauer freut sich auf den Rückrundenauftakt (Foto: Paul Hofer)

Der FC Dingolfing startet am Samstag um 14 Uhr im Isar-Wald-Stadion in die Rückrunde. Zu Gast ist der TSV Bad Abbach, der als Aufsteiger eine bemerkenswerte Vorrunde spielte. Beide Teams stehen punktgleich im Tabellenmittelfeld, Bad Abbach einen Rang vor dem FCD. Für die Seidl-Elf ist der Auftakt mehr als ein Pflichttermin – ein Heimsieg soll den Weg in ein stabiles Fußballjahr 2026 ebnen.

„Wir hatten grundsätzlich eine gute Vorbereitung“, sagt Trainer Tom Seidl. „Leider haben sich hinten raus wieder ein paar Spieler verletzt und die Optionen sind dadurch weniger geworden. Dennoch steht uns ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung und wir wollen mit einem Dreier starten. Allerdings wird das ein hartes Stück Arbeit, denn Bad Abbach ist sehr unangenehm zu bespielen und hat nicht umsonst schon 30 Punkte geholt.“ Der Coach setzt auf eine konzentrierte Leistung und klare Abläufe.

Der TSV Bad Abbach hat sich als Aufsteiger schnell in der Liga etabliert. Die Mannschaft agiert kompakt, arbeitet intensiv gegen den Ball und nutzt Umschaltsituationen konsequent. Im Winter sorgte der Klub für Aufsehen: Mit Jannik Graf schloss sich ein ehemaliger Jahn-Profi an, der trotz seines Rückzugs aus dem Profibereich sportlich ein Faktor werden kann. Der 21-Jährige bringt Erfahrung aus der 2. und 3. Liga sowie der Regionalliga Bayern mit und erweitert die Offensivoptionen des TSV erheblich.

Das Hinspiel entschied Bad Abbach mit 1:0 für sich. Für die Dingolfinger war es eine der ärgerlichen Niederlagen der Vorrunde, weil die Partie lange offen war. In den vergangenen Jahren trafen beide Teams selten aufeinander, entsprechend frisch ist die Rivalität. Der FCD sieht die Rückrunde als Chance, die Entwicklung der jungen Mannschaft weiterzuführen und solche engen Spiele künftig auf die eigene Seite zu ziehen.

Die Generalprobe ist dem FCD am vergangenen Wochenende geglückt. Mit 4:1 gewannen die Blau-Weißen das Pokalspiel gegen Vornbach. Das auch der zweite Anzug sitzt, zeigten die FCD-Cracks am Sonntag als die Dingolfinger den SV Neufraunhofen mit 5:0 in die Schranken wiesen. Am ersten Spieltag nach der Winterpause gibt’s gleich die Chance sich zu zeigen.

Personell geht der FCD nämlich mit einer angespannten Lage in den Rückrundenstart. Neben den bekannten Dauerpatienten fallen auch Frode Füllner, Tim Justvan, Lucas Stachowski und voraussichtlich Lukas Wimmer aus. Besonders schwer wiegt der kurzfristige Ausfall von Christoph Laimer, der sich am Dienstag im Training eine Zerrung zuzog und damit sicher nicht zur Verfügung steht. Hinter dem Einsatz von Routinier Ben Kouame steht nach einer krankheitsbedingten Trainingspause ein Fragezeichen. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Max Wilhelm dürfte wieder eine Option sein, und Marlon Nicklas, zuletzt beruflich verhindert, kehrt ebenfalls in den Kader zurück. Die Seidl-Elf muss damit erneut improvisieren, bleibt aber in der Grundstruktur handlungsfähig.

Teammanager Tom Auer blickt optimistisch auf den Start: „Wir wollen zuhause Präsenz zeigen und die Energie aus der Vorbereitung mitnehmen. Die Mannschaft arbeitet sauber, und wir sind überzeugt, dass wir trotz der Ausfälle konkurrenzfähig sind.“ Der FCD setzt auf einen stabilen Auftakt und die Chance, sich früh in der Rückrunde zu behaupten.

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