FCD-Ehrenamtler für die Demokratie im Einsatz – Stadtratskandidaten im Porträt

Wir beim FC Dingolfing verstehen uns als aktiver Teil des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Tag für Tag zeigen unzählige Ehrenamtliche, Mitglieder und Unterstützer, wie wichtig Engagement, Gemeinschaft und Verantwortung für das Miteinander sind – auf und neben dem Fußballplatz.

Umso mehr begrüßen wir es, dass sich mehrere Personen aus dem Umfeld des FC Dingolfing bei der kommenden Kommunalwahl politisch einbringen und für den Stadtrat beziehungsweise den Kreistag kandidieren. Dieses Engagement verdient Anerkennung, denn Demokratie lebt davon, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Heimat mitzugestalten.

In den folgenden kurzen Porträts stellen wir unsere kandidierenden Ehrenamtlichen vor. Die Auflistung erfolgt dabei in alphabetischer Reihenfolge und bewusst ohne jede Wertung oder Präferenz – objektiv und fair für alle.

Wir möchten alle unsere Mitglieder ermutigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und am Wahltag zur Wahl zu gehen. Jede Stimme zählt für die Zukunft Dingolfings.

Hinweis: Auch alle EU-Bürgerinnen und EU-Bürger mit Wohnsitz in Dingolfing sind bei der Kommunalwahl wahlberechtigt.

Jürgen Beer

Name: Jürgen Beer
Alter: 61 Jahre
Beruf: Elektrotechniker
Partei/Wählergruppe: parteilos (SPD-Fraktion)
Listenplatz Stadtrat: 18
Kreistag: keine Kandidatur
Rolle beim FC Dingolfing: Ab Frühjahr 2026 Co-Trainer beim FCD-Kindergarten

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich kandidiere für den Stadtrat, weil meiner Meinung nach in Dingolfing bei den Umweltthemen, der Weiterentwicklung der Mobilität und auch beim Kostenbewusstsein im Stadtrat noch viel Luft nach oben ist. Mit diesen Anliegen fühle ich mich bei der SPD-Fraktion gut aufgehoben. Außerdem unterstütze ich gerne meinen ehemaligen Kollegen und Schulkameraden Gerald Vilsmeier bei seiner Bürgermeisterkandidatur, weil ich überzeugt bin, dass er mit seiner Lebens- und Berufserfahrung in der aktuellen Phase der richtige Mann für dieses Amt ist.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Ich möchte erreichen, dass Umweltthemen stärker in den Fokus rücken, die Mobilität in Dingolfing weiterentwickelt wird und gleichzeitig ein verantwortungsvoller Umgang mit den städtischen Finanzen im Blick bleibt.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegen besonders Umweltfragen, moderne Mobilitätskonzepte und ein gutes Kostenbewusstsein am Herzen.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Aus meiner Sicht sollten Vereine – trotz aller Anerkennung in der Öffentlichkeit – noch viel mehr Wertschätzung und Unterstützung erfahren. Sie sind ein elementarer Bestandteil, wenn es um Integration und allgemeine Jugendarbeit geht.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit konkret stärken und unterstützen?
Ich glaube, dass die Stadt Dingolfing die Vereine bisher sehr gut unterstützt. Nichtsdestotrotz muss das Bewusstsein für diese Unterstützung – auch im Hinblick auf künftig sinkende Gewerbesteuereinnahmen – immer wieder nachgeschärft und weiterentwickelt werden.

Dominik Kallmeier

Name: Dominik Kallmeier
Alter: 35 Jahre
Beruf: Bankkaufmann
Partei/Wählergruppe: UWG
Listenplatz Stadtrat: 8
Listenplatz Kreistag: 35
Rolle beim FC Dingolfing: Ehemaliger Jugendtrainer, Mitglied im Förderverein, aktuell Kassenprüfer

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich kandidiere, weil ich Dingolfing aktiv mitgestalten möchte und mich für die Weiterentwicklung unserer Stadt einsetzen will.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Ich möchte mich besonders für die Modernisierung der städtischen Sportanlagen starkmachen. Außerdem möchte ich neue oder nicht mehr vorhandene Sportmöglichkeiten nach Dingolfing bringen beziehungsweise zurückholen, zum Beispiel Cageball. Ein weiteres Ziel ist es, die Attraktivität unserer Stadt zu steigern – von der Innenstadt über die Stadtteile bis hin an die Stadtgrenze.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegen vor allem die Vereine, Kinder und Jugendliche sowie die Stadtattraktivität am Herzen.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Vereine sind für mich ein wichtiges Bindeglied zwischen verschiedensten Kulturen. Sie unterstützen Integration, fördern den Zusammenhalt und machen das Leben in einer Stadt lebendig.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit beim FCD konkret stärken und unterstützen?
Ich wünsche mir optimale Bedingungen für Spieler und Trainer durch die Modernisierung der Sportanlagen. Außerdem sollte Bürokratie abgebaut werden, zum Beispiel durch digitale und einfache Hallenbuchungen. Auch eine Überprüfung und Anpassung der Übungsleiterpauschalen ist wichtig. Zusätzlich könnte es Vergünstigungen für ehrenamtliche Trainer im Stadtgebiet geben, etwa bei Caprima, der Bücherei oder anderen Einrichtungen.

Florian Kraus

Name: Florian Kraus
Alter: 44 Jahre
Ortsteil: Goben
Beruf: Maschinenbauingenieur
Partei/Wählergruppe: (Angabe fehlt)
Listenplatz Stadtrat: 7
Listenplatz Kreistag: 5
Rolle beim FC Dingolfing: Koordinator des Trainerentwicklungsprogramms in der Jugendleitung, Mitgestaltung des Wertekonzepts der Jugendarbeit

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich möchte einen Beitrag zu mehr Transparenz und Gleichwertigkeit aller Menschen in unserer Gesellschaft leisten. Mein besonderes Ziel ist es dabei, vor allem die Jugend stärker zu fördern – politisch, kulturell, sozial, bildungstechnisch und sportlich. Dingolfing soll neben dem wirtschaftlichen auch ein innovationsförderndes, kulturelles und sportliches Aushängeschild werden.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Konkret möchte ich die Schulen stärker unterstützen, etwa durch mehr Angebote für praktische Einsätze und gezielte Förderungen für Schülerinnen und Schüler. Nach dem Motto: motiviert aus der Praxis für die Theorie – für die Zukunft.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegt besonders der Ausbau und die Vernetzung unserer Sportzentren am Herzen – vom Stadion über Turnhallen, Tennisplätze und Radwege bis hin zu weiteren Sportmöglichkeiten. Außerdem ist es mir wichtig, dass Start-ups rund um unseren Hochschulstandort beste Rahmenbedingungen finden.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Vereine sind für mich das Herz unserer Gesellschaft. Sie bilden den Grundstock für die übergreifende und zwischenmenschliche Lebensqualität.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit konkret stärken und unterstützen?
Ich sehe großes Potenzial darin, Rahmenbedingungen für übergreifende Zusammenarbeit zu schaffen und auszubauen. Außerdem sollte die Schnittstelle zu Jugendzentren und Sozialarbeitern der Stadt gestärkt werden. Ebenso wichtig ist mehr Wertschätzung in der Bevölkerung – zum Beispiel durch mediale Unterstützung oder Sonderaktionen für Ehrenamtliche.

Florian Schneider

Name: Florian Schneider
Alter: 39 Jahre
Beruf: Bankkaufmann
Partei/Wählergruppe: SPD
Listenplatz Stadtrat: 3
Rolle beim FC Dingolfing: Vorstand Finanzen

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich möchte aktiv an einem lebenswerten Dingolfing mitwirken, das auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für uns und unsere Kinder eine gute Heimat bleibt. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen der kommunalen Politik und der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger zu schlagen.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Mein Fokus liegt auf einer transparenten und nachhaltigen Finanzpolitik, damit wir auch in Zukunft wichtige Projekte verwirklichen können. Dingolfing ist ein attraktiver Standort für Sport und Kultur, und das soll auch weiterhin so bleiben.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegen besonders das gesellschaftliche Miteinander, solide Finanzen, die Förderung des Ehrenamts und der Erhalt der hohen Lebensqualität am Herzen.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Vereine sind für mich das Herzstück unserer Gesellschaft. Hier werden Integration, Wertevermittlung und Spaß am Sport verbunden. Wenn irgendwo Menschen aller Schichten und Herkunft zusammenkommen, dann am Fußballplatz oder in anderen Vereinen.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit konkret stärken und unterstützen?
Ich halte Bürokratieabbau für entscheidend, denn Ehrenamtliche arbeiten in ihrer Freizeit für andere. Außerdem möchte ich mich weiterhin für moderne Sportstätten und faire Zuschüsse an die Vereine einsetzen.

Peter Schneider

Name: Peter Schneider
Alter: 63 Jahre
Beruf: Rentner
Partei/Wählergruppe: SPD
Listenplatz Stadtrat: 28
Rolle beim FC Dingolfing: Mitglied des Vereinsheim-Teams

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich möchte dazu beitragen, Dingolfing zukunftsfähig aufzustellen und unterstütze dabei auch Gerald Vilsmeier.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Mir ist wichtig, dass die Pflichtaufgaben der Stadt erfüllt werden, die freiwilligen Leistungen aufrechterhalten bleiben und Unnötiges vermieden wird.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Ich möchte, dass alle wichtigen Aufgaben gerecht erfüllt werden, damit die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sein können.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Alle Vereine sind für ein funktionierendes Zusammenleben wichtig. Das gilt besonders für den FC Dingolfing mit seiner sehr guten Jugendarbeit. Hier lernen Kinder und Jugendliche Teamgeist, Orientierung und Respekt untereinander.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit konkret stärken und unterstützen?
Ich denke, Politik kann die Vereine vor allem durch eine gute und verlässliche Vereinsförderung unterstützen.

Mathias Schratzenstaller

Name: Mathias Schratzenstaller
Alter: 21 Jahre
Beruf: Student (englischsprachiger Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen)
Partei/Wählergruppe: Junge Union
Listenplatz Stadtrat: 23
Kreistag:
Rolle beim FC Dingolfing: Spieler bei den Herren, Schiedsrichter, ehemaliger Jugendtrainer; alle Jugendmannschaften seit der D-Jugend durchlaufen

Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Ich kandidiere, weil ich als junger Mensch Verantwortung für unsere Stadt übernehmen möchte. Trotz meines jungen Alters habe ich bereits viel erlebt und gelernt und fühle mich bereit, mich aktiv für Dingolfing einzubringen und unsere Zukunft mitzugestalten.

Was möchtest du konkret für Dingolfing bewegen oder verbessern?
Mir ist es extrem wichtig, dass Dingolfing für junge Menschen attraktiv bleibt. Durch verbesserte Freizeit- und Sportangebote, mehr öffentliche Treffpunkte und Veranstaltungen für die Jugend soll Dingolfing wieder ein noch besserer Anlaufpunkt für junge Menschen und auch am Abend ein lebendiger Ort werden.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegen vor allem die Jugend, attraktive Freizeit- und Sportangebote sowie ein lebendiges Dingolfing für junge Menschen besonders am Herzen.

Welche Rolle spielen Vereine aus deiner Sicht für das Leben in einer Stadt?
Vereine sind eine tragende Säule unserer Stadt. Sie fördern Gemeinschaft, Integration und Persönlichkeitsentwicklung und vermitteln wichtige Werte wie Teamgeist, Respekt und Verantwortung. Gerade aus eigener Erfahrung beim FC Dingolfing habe ich miterlebt, wie stark sie den Zusammenhalt fördern und auf sozialer Ebene eine entscheidende Rolle spielen.

Wie kann Politik das Ehrenamt und die Vereinsarbeit konkret stärken und unterstützen?
Durch verbesserte Kooperationen mit Schulen und Investitionen in moderne Sportangebote für Kinder und Jugendliche kann die Nachwuchsarbeit nachhaltig gestärkt werden. Politik kann außerdem durch Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Ehrenamts sowie durch gezielte Zuschüsse für qualifizierte Trainer entscheidend unterstützen und so die Vereinsarbeit langfristig stärken.


Ebenfalls politisch engagiert ist unsere Jugendtrainerin Michelle Kramer für die SPD in Frontenhausen.

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