FCD will zurück zu alter Stärke

David Otto will als Jugendleiter die Nachwuchsarbeit weiter voran treiben

 

In der Vergangenheit musste die Jugendarbeit des FC Dingolfing einige Nackenschläge hinnehmen. Trauriger Höhepunkt war die Abmeldung der A-Junioren, die einige Jahre zuvor noch in der Bayernliga antrat. Dennoch betont David Otto, dass die Nachwuchsförderung des niederbayerischen Traditionsclubs zu negativ betrachtet wird: „Im unteren Bereich der C- und D-Junioren gehören wir nach wie vor zur niederbayerischen Elite und wollen auch dort bleiben. Dennoch lässt sich nicht bestreiten, dass wir in der Vergangenheit teils gravierende Einschnitte zu verzeichnen hatten. Die Fehler aus der Vergangenheit haben wir analysiert und versuchen nun die Jugendarbeit wieder zu alter Stärke zu führen.“

Zu aller erst will man eine höhere Identifikation schaffen und die einzelnen Mannschaften besser vernetzen. Denn obwohl der FCD auch in jüngster Vergangenheit Topspielern zum Sprung in Bayerns und Deutschlands höchste Klassen verhalf, durchschritten nur die wenigsten von ihnen den Weg aus dem Nachwuchs zu den eigenen Herrenteams.

Um diesen Trend um zu kehren hat David Otto mit seinem Team zwei Stellschrauben ausgemacht, die es neu zu justieren gilt.

Zum einen will man künftig bewusst jungen, lokalen Trainern, die Chance geben sich zu beweisen: „Engagierte Coachs haben bei uns hervorragende Möglichkeiten sich zu beweisen, denn wir verfügen sowohl über talentierte und ehrgeizige Nachwuchskicker wie auch über eine hervorragende Infrastruktur. Im Optimalfall haben sie bereits selbst aktiv beim FC Dingolfing gespielt und können somit eine hohe Identifikation an die Spieler weitergeben.“

Zum anderen soll versucht werden ehemalige aus Dingolfing stammende Akteure wieder an den Verein zu binden: „In der Vergangenheit wurden einheimische Spieler viel zu gering geschätzt und als selbstverständlich hingenommen. Diese haben wir leider als Aktive verloren, hoffen jedoch diese wieder ins Isar-Wald-Stadion zurück zu holen. Mit Korbinian Maier als Nachwuchskoordinator sowie Sebastian Strohmaier in der Pressearbeit haben sich bereits zwei waschechte FCDler bereit erklärt uns bei unserem Unterfangen zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir noch mehr für unseren Weg begeistern können.“

 

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