FC Dingolfing – TSV Vilsbiburg 2:3 (0:2)

Bittere Heimniederlage für den FC Dingolfing
Wieder zu viele Chancen ausgelassen

 

FCD-TSV Vilsbiburg

 

FC Dingolfing hadert mit Chancenauswertung

2:3-Niederlage gegen Vilsbiburg – Luft im Abstiegskampf wird dünner 

Dingolfing. (af) Der FC Dingolfing hat in der Bezirksliga West einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Trotz deutlicher Leistungssteiger im Vergleich zum vergangenen Wochenende setzte es eine 2:3-Heimniederlage gegen Vilsbiburg. Vor allem die Chancenauswertung war das große Manko beim FCD. Durch die zweite Niederlage in Folge stecken die FCDler weiterhin im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. Zu allem Überfluss verletzte sich Philipp Petschko. Die ohnehin dünne Personaldecke beim FCD kann solche Ausfälle nicht verkraften. Das Fazit von Trainer Wolfgang Biermeier fiel – im Vergleich zum Simbach-Spiel am vergangenen Wochenende – dieses Mal weitaus gnädiger aus: „Trotz einiger Personalsorgen haben wir heute eine weitaus bessere Leistung gezeigt.“ Doch trotz der Leistungssteigerung standen die FCD-Kicker nach der Partie wiederum mit leeren Händen da und die Luft im Abstiegskampf der Bezirksliga West wird damit noch dünner. Ohne die Stammspieler Manuel Wimmer und Matthias Allmeier erwischten die FCDler einen denkbar schlechten Start. Die Gäste aus Vilsbiburg zeigten sich hellwach und kamen mit der ersten Großchance gleich zum Führungstreffer durch Marco Grüneis. Ab da an spielte aber nur noch der FCD und vergab reihenweise gute Möglichkeiten: „Die Chancenauswertung war heute mit Sicherheit das große Problem in unserem Spiel“, so Biermeier nach der Begegnung. Wie aus dem Nichts kam dann das 2:0 der Vilsbiburger durch ein „Traumtor“ aus 20 Metern. Dingolfing steckte trotzdem nicht auf und hätte vor der Pause sogar noch einmal verkürzen können, aber vor dem gegnerischen Tor blieben die FCD-Offensivkräfte (noch) harmlos. Dies änderte sich nach dem Wiederanpfiff schnell. Erst profitierte die Biermeier-Elf von einem Eigentor in der 49. Minute und nur zwei Minuten später markierte Martin Abraham, nach schöner Vorlage von Benjamin Sußbauer, den Ausgleich. Doch wie so oft zeigte sich der FCD nach einem Tor zu unkonzentriert und kassierte postwendend das 2:3. Anschließend warfen die Hausherren alles nach vorne und erspielten sich mehrere Hochkaräter. So scheiterten Taha Shemsi mit einem Distanzschuss und Martin Abraham aus sieben Metern nur knapp. Kurz vor dem Abpfiff ergaben sich weitere Chancen durch Carl Arendt und Taha Shemsi. Es schien dann teilweise schon wie „verhext“. Zu allem Überfluss verletzte sich Philipp Petschko bei einem Kopfballduell so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste: „Ich hoffe, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Wir brauchen ihn“, so Biermeier weiter. Letztendlich blieb es bei der unglücklichen 2:3-Heimniederlage für den FCD und damit verschärft sich der Druck für die junge Mannschaft auch in den kommenden Spielen punkten zu müssen. Gegen die Bezirksliga-Topteam aus Osterhofen und Geiselhöring fast schon eine Herkulesaufgabe. Doch der Trainer Wolfgang Biermeier lässt sich nicht unterkriegen: „Die Einstellung hat gepasst und wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir auch gegen die Topteams durchaus überraschen.“ 

Aufstellung desAufstellung des FC Dingolfing gegen den TSV Vilsbiburg:
Thomas Dengler, Hasan Aytac, Florian Büchner, Carl Arendt, Andreas Eglseder, Benjamin Sußbauer, Philipp Petschko (ab 93. Tobias Johann), Martin Abraham, Manuel Schneil, Eren Taner, Taha Shemsi.

Zuschauer: 160

Schiedsrichterin: Lena Maußner (TSV Brand 66)

Torfolge:
0:1 (9.) Marco Grüneis
0:2 (31.) Max Bux
1:2 (49.) Eigentor
2:2 (51.) Martin Abraham
2:3 (52.) Betim Nikqi

 

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Fotos Werner Kroiß

 

 

 

 

Vorbericht vom 18. September 2013

FC Dingolfing verpasst Big Points und ist nun im Heimspiel gegen den TSV Vilsbiburg wieder gefordert
Letztjähriger Co-Trainer des FC Dingolfing, Georg Sewald, als Gegner im Isarwaldstadion

Mit dem TSV Vilsbiburg kreuzt am kommenden Samstag der letztjährige Co-Trainer des FC Dingolfing, Georg Sewald, als Gegner im Isarwaldstadion auf. Die Gäste haben in den letzten sechs Spielen drei Siege und zwei Remis eingefahren und befinden sich mit 18 Punkten im engen vorderen Tabellenmittelfeld. Das Team ist sehr ausgeglichen besetzt und zeigt sich an den zehn Torschützen, die sich die bislang 16 Treffer teilen. So gesehen eine richtige Bewährungsprobe für die bislang gute Heimbilanz der Biermeier Schützlinge. Der Trainer wird während der Trainingswoche die letzte Niederlage sicherlich intensiv aufbereitet haben und am Samstag eine andere Einstellung von seinen Jungs erwarten. Das noch vorhandene 3-Punkte-Polster zu den Abstiegsplätzen ist nämlich schnell wieder dahin. Personell fehlt ihm diesmal Manuel Wimmer und bei  Allmeier und Büchner ist verletzungsbedingt der Einsatz fraglich, dafür kehrt allerdings Stammtorhüter Dengler wieder zurück ins Tor.

 

Vorbericht aus Vilsbiburg:

Vilsbiburgs Trainer Sewald kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Der Landesliga Absteiger kämpft in der laufenden Saison nach dem Abgang einer kompletten Mannschaft um den Anschluß ans Tabellenmittelfeld. Der zu Saison neu verpflichtete Trainer Wolfgang Biermeier arbeitet nun immer erfolgreicher mit einer runderneuerten sehr jungen Truppe, die mit vielen hoffnungsvollen Talenten aus der  bewährten Jungendabteilung des FCD bestückt ist. Überraschenderweise verlor man nach zwei  Siegen am vergangenen Wochenende beim Abstiegskonkurrenten ASCK Simbach klar mit 0:3. Die Elf um Kapitän Hasan Aytac und Leitwolf Manuel Wimmer schaffte jedoch drei ihrer vier Siege auf eigenem  Platz, kann als durchaus als heimstark eingestuft werden. Doch Vilsbiburgs Trainer Georg Sewald wird seinem Team eine passende Taktik zurechtlegen. Zumal er zu Beginn des Jahres noch beim FCD als Co-Trainer beschäftigt war und daher den Gegner sehr gut einschätzen kann.

Für den TSV war der zweite Dreier in Folge am vergangenen Spieltag ein weiterer Schritt Sicherheit und Selbstrauen in die einige Stärke auszubauen. Gegen den Aufsteiger TSV Gangkofen trotzte man den aktuellen Verletzungssorgen, denn die für die verletzten Stammspieler Bauer, Huber, Worschech, Grüneis und Schiller eingesprungenen Mannschafts-kollegen zeigten eine ansprechende Leistung und siegten völlig verdient. Wenigstens Offensivspieler Marco Grüneis kehrt nach überstandener Grippe wieder in den Kader zurück. Auch in Dingolfing möchte Kapitän Pat Sommersperger nicht leer ausgehen und schwört seine Kollegen schon mal ein: „Wenn wir hier etwas holen, können wir uns vorerst im Tabellenmittelfeld festsetzen und weiter in Ruhe arbeiten. Dafür müssen wir aber wieder aggressiv in die Zweikämpfe und läuferisch ans Limit gehen.“