FC Dingolfing – ETSV 09 Landshut 0:0

Gerechtes Remis im Kirtaspiel

FCD- ETSV 09 Landshut

Im Duell der beiden Ex-Landesligisten hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, doch die Abwehrreihen standen sehr sicher. Vor allem die beiden Torhüter sorgten mit ihren starken Paraden dafür, dass die Null stand. Für den FCD wieder einmal ein nicht gewonnenes „Kirta-Spiel“.

Aufstellung  FC Dingolfing  gegen ETSV 09 Landshut:
Thomas Dengler, Florian Büchner, Philipp Petschko, Hasan Aytac, Benjamin Sußbauer, Andreas Eglseder, Manuel Wimmer, Alexander Hofner, Manuel Schneil (ab 46. Tobias Johann, ab 81. Alexander Beer), Taha Shemsi, Martin Abraham,

Schiedsrichter:   Stefan Bloch  (TSV Grafenau)
ASS 1:   Jochen Gschwendtner   (SSV Wurmannsquick)
ASS 2:   Christian Schreiner   (TSV Grafenau)

Zuschauer:   200

So dürfte der Klassenerhalt kein Problem sein
FCD mit hochverdientem 0:0-Unentschieden gegen den ETSV 09 Landshut 

Dingolfing. (af) Mit einer couragierten Leistung haben die Kicker des FC Dingolfing am Kirtasamstag einen hochverdienten Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten aus Landshut geholt. Dabei waren die FCDler über die gesamte Spielzeit hinweg sogar die bessere Mannschaft, aber die guten Tormöglichkeiten konnten allesamt nicht genutzt werden. Trainer Wolfgang Biermeier zeigte sich nach der Partie vor allem mit dem Auftreten seiner Mannschaft mehr als zufrieden. Verdient hätten sich die Dingolfinger einen Dreier gegen den ETSV 09 Landshut allemal. Mit einer kämpferisch starken Leistung und einer konzentrierten Defensivarbeit wurde der Favorit aus Landshut mehr als nur geärgert: „Die Mannschaft hat eine gute Leistung gebracht und wir haben verdient einen Punkt geholt. Wir waren sogar dem Sieg um einiges näher als der Gegner“, so der FCD-Trainer Wolfgang Biermeier nach der Begegnung.

Mit derselben Aufstellung wie gegen Haberskirchen wollten die FCDler ihre Serie von vier Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Den besseren Start erwischten aber die Landshuter, aber der FCD-Keeper Thomas Dengler parierte in der Anfangsphase zweimal glänzend. Anschließend sah man von der hochgelobten ETSV-Offensive praktisch gar nichts mehr. Der FCD übernahm vor 200 Zuschauern das Kommando und wollte mit aller Macht den „Kirtafluch“ besiegen. Die beste Chance hatte in der ersten Halbzeit Mittelfeldmann Alexander Hofner, aber ein gegnerisches Abwehrbein klärte wohl in allerletzter Sekunde. Nach der Halbzeitpause waren Torchancen zunächst Mangelware, da beide Mannschaften ordentlich Respekt voreinander hatten. Auf dem schlechten Rasen im Isar-Wald-Stadion taten sich beide Teams ziemlich schwer: „Das war natürlich ein großes Handicap“, so Biermeier. Doch spätestens ab der 60. Minute legte die Partie deutlich an Fahrt zu. Zunächst scheiterte Alexander Hofner am starken Gästekeeper und auf der Gegenseite musste auch Thomas Dengler einmal seine ganze Klasse aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Die beste Möglichkeit im gesamten Spiel hatten die FCDler: Nach einer schönen Kombination zwang Taha Shemsi den ETSV-Goalie zu einer wahren Glanztat. In der Schlussphase ging es dann praktisch hin und her. Gefährlich blieben die Gäste insbesondere bei Standards. Einmal musste Dengler beherzt zupacken. Sonst blieb die ETSV-Offensive blass, was sicherlich auch am überragenden Andreas Eglseder lag, der alle wichtigen Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Doch auch den Hausherren wäre nach einer Ecke fast noch der „Lucky Punch“ geglückt. So blieb es dann letztendlich bei einem torlosen Remis. Aufgrund der Spielanteile ein wenig enttäuschend für die FCD-Kicker, aber die deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Duell gegen Haberskirchen stellte die Zuschauer mehr als zufrieden. Mit nunmehr vier Punkten in der Rückrunde haben sich die Dingolfinger zwar noch nicht ganz aus dem Tabellenkeller gearbeitet, aber der Auftritt gegen die „Eisenbahner“ sollte Mut machen für die kommenden schweren Aufgaben gegen Gergweis oder Frauenbiburg.

 

 

Bericht aus Landshut von Stuerzer Ernst

Dingolfing und Landshut teilen sich die Punkte

Der ETSV 09 Landshut konnte am Samstag nicht an die Leistung vom Spiel in Simbach letzte Woche anknüpfen und musste sich in Dingolfing beim 0:0 Unentschieden mit einer Punkteteilung begnügen. Nach dieser Partie bleiben die Landshuter zwar auf Platz zwei der Tabelle kleben, haben es aber wieder nicht geschafft zu Tabellenführer Osterhofen aufzuschließen. Das Duell mit dem FC stand allerdings von Beginn an auf eher mäßigem Niveau. So hatten die Nullneuner schon in der siebten Minute durch Robert Hirnich eine gute Möglichkeit und auch in der 27. Minute ging Simon Grimbs leichtfertig mit seiner Möglichkeit um. Im Gegenzug war dann plötzlich 09-Keeper Johannes Huber gefragt den ersten Torschuß der Dingolfinger zu entschärfen. Obwohl es beide Teams vorzogen sich im Mittelfeld zu bekämpfen waren beide Torhüter immer wieder überraschend im Brennpunkt des Geschehens. Die Landshuter hatten besonders im ersten Abschnitt ein gewisses Übergewicht , aber durch Unzulänglichkeiten im Landshuter Spiel  wurden die Gastgeber immer wieder gestärkt.
Nach dem Wechsel versuchten es die Eisenbahner mit flüssigeren Kombinationen doch die erste richtig gefährliche Chance hatten die Dingolfinger in der 60.Minute aber Johannes Huber war wieder auf dem Posten. Die einschläfernde Defensivtaktik der Gastgeber brachte die Gäste aus Landshut in der Restspielzeit immer wieder aus dem Konzept und sie konnten ihre Chancen einfach nicht verwerten. Felix Reischl, Robert Tafelmayer und auch Burim Sadriji hatten es auf dem Fuß ihre Farben in Führung zu bringen. So aber blieb es am Ende bei dem entäuschenden 0:0 Unentschieden.

ETSV 09: Huber, Tafelmayer, Schmideder, Grimbs, Ljevo, Veit, Severin Brütting, Hirnich (ab 74.Minute Weller), Reischl, Sadriji, Grünleitner (ab. 81.Minute Böck)

Bilder von Werner Kroiß

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

Vorbericht vom 18. Oktober 2013

FC Dingolfing will »Kirtafluch« beenden
Zum Auftakt der „Dingolfinger Kirta“ steigt im Isar-Wald-Stadion das Derby zwischen dem FC Dingolfing und dem ETSV 09 Landshut.

Beide Mannschaften kämpften noch vor einer Saison in der Landesliga Südost um Punkte. Nach dem Abstieg haben sich zumindest die Landshuter sofort in der Bezirksliga etabliert und stehen im oberen Tabellendrittel. Für die Truppe um Trainer Sepp Summerer ist der sofortige Wiederaufstieg also durchaus möglich. Ganz anders sieht es bei den Kickern des FC Dingolfing aus, die jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen. Im Niederbayern – Derby wollen die Mannen um Trainer Wolfgang Biermeier für eine Überraschung sorgen und dann im Kirta auf den Sieg anstoßen.

Im Duell der beiden Landesligaabsteiger geht es für den FC Dingolfing darum, seinen Fans zum „Kirta“-Heimspiel endlich mal wieder einen Sieg zu bescheren. „Wir möchten unsere Serie von vier Spielen ohne Niederlage ausbauen, treffen dabei jedoch auf den aus meiner Sicht absoluten Topfavoriten der Liga. Außerdem soll endlich der Kirchweihfluch gebrochen werden, denn der FCD hat schon mehrere Jahre zur Kirta sein Heimspiel nicht mehr gewinnen können“, erklärt Chefanweiser Wolfgang Biermeier, der den gesamten Kader zur Verfügung hat.

Sein Gegenüber Sepp Summerer hat bis auf die verletzten Felix Brütting und Kevin Treis ebenfalls keine Ausfälle zu beklagen. „Wir wollen an die Leistung aus dem Simbach-Spiel anknüpfen und mit einem Erfolg weiter an Tabellenführer Osterhofen dran bleiben“, hofft ETSV-Sprecher Gerd Gmeinwieser.

FCD-Landshut 09
In Landshut zeigte sich der FCD in einer guten Partie auf Augenhöhe, verlor allerdings denkbar knapp
mit 0:1, weil trotz vieler Torchancen auf beiden Seiten nur die Heimelf eine davon verwerten konnte.