FC Dingolfing – SSV Eggenfelden 1:1 (1:0)

Nur ein 1:1-Unentschieden gegen Eggenfelden
Torwart Thomas Dengler pariert Elfmeter in der 93. Minute

Trotz acht gelber und einer gelb-roten Karte verlief das Abstiegsduell fair. In der 24. Minute brachte Martin Abraham nach einem schönen Zuspiel von Saydi Akanji den FC Dingolfing in Führung, versäumte es aber, das zweite Tor nachzulegen. Nach der gelb-roten Karte für den Eggenfeldener Alexander Eglhofer in der 68. Minute kam Dingolfing nicht mehr ins Spiel, während die Gäste trotz Unterzahl immer stärker wurden und in der 72. Minute durch Thomas Wohlmannstetter den verdienten Ausgleich erzielten. Als in der Nachspielzeit Schiedsrichter Markus Eglseder auf den Elfmeterpunkt zeigte, schien die Partie verloren. Doch Torwart Thomas Dengler parierte den Strafstoß und rettete einen Punkt.

Aufstellung FC Dingolfing
Thomas Dengler, Florian Büchner, Tobias Johann, Philipp Petschko (ab 49. Matthias Allmeier), Andreas Eglseder, Hasan Aytac (ab 68. Stephan Liefke), Alexander Hofner, Benjamin Sußbauer, Maximilian Wieder, Martin Abraham, Saydi Akanji, (ab 59. Manuel Schneil),
Trainer: Wolfgang Biermeier

Torfolge:
1:0  Martin Abraham  (24.)
1:1  Thomas Wohlmannstetter  (72.)

Schiedsrichter:  Markus Eglseder  (FC Wallersdorf)
ASS 1:  Alois Friedberger  (SV Buchhofen)
ASS 2:  Stefan Weber  (BC Außernzell)

Zuschauer:  150

Das große Zittern beim FCD geht weiter

Der Abstiegskampf in der Bezirksliga West spitzt sich weiter zu. In einem wahren „Krimi“ trennten sich der FC Dingolfing und Eggenfelden am vergangenen Samstagnachmittag mit 1:1 im Isarwald-Stadion. Dabei waren die FCDler über die ganze Spielzeit hinweg die deutlich bessere Mannschaft und verpassten schon in der ersten Halbzeit die Entscheidung. Am Ende mussten die Gastgeber sogar mit einem Unentschieden zufrieden sein, da die Gäste in der 93. Minute sogar den Sieg auf dem Fuß hatten.
Es lief die Nachspielzeit im Isarwald-Stadion und beim Stand von 1:1 drückten die Dingolfinger noch auf den so wichtigen Heimsieg. Dabei liefen sie, obwohl der Gegner aus Eggenfelden schon seit mehr als 20. Minuten in Unterzahl war, sogar in einen Konter. Nur mit einem Foul war der Gegenspieler im Strafraum zu stoppen. Somit hatte der SSV Eggenfelden in der 93. Minute die große Chance auf einen „Dreier“, doch FCD-Torhüter Thomas Dengler hielt den Strafstoß und bewahrte die Biermeier-Elf vor einer noch größeren Enttäuschung.
Trotz des Punktgewinns zeigte sich FCD-Trainer Wolfgang Biermeier nach der Partie mehr als bedient: „Das war heute eine gefühlte Niederlage für uns, weil wir über die gesamte Spielzeit hinweg die bessere Mannschaft waren. Trotzdem machen wir es und durch eigene Fehler immer selbst schwer und müssen am Ende sogar froh über das Unentschieden sein.“
Die Marschroute vor dem Klassenerhalt-„Krimi“ gegen Eggenfelden war klar: Mit einem Sieg wollten die FCDler einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. In den ersten Minuten wurde schnell deutlich, dass viel auf dem Spiel steht in dieser Begegnung. Beide Mannschaften belauerten sich förmlich und die Maxime hieß „Nur keine Fehler machen“. Nach einer Viertelstunde übernahm die Biermeier-Elf aber das Kommando und war ab da an die klar bessere Mannschaft. Belohnt wurden die FCDler relativ schnell für ihr leidenschaftliches Spiel: In der 24. Minute bediente Saydi Akanji den mitgelaufenen Martin Abraham, der nur noch zum 1:0 einschieben brauchte. Danach hatte der agile Akanji sogar noch das 2:0 auf dem Fuß, aber er scheiterte freistehend vor dem gegnerischen Gehäuse.
Auch in der zweiten Halbzeit war von den Gästen nicht viel zu sehen, außer ein paar zaghaften Angriffsversuchen. Der FCD seinerseits hatte auch nicht mehr die Geradlinigkeit im Offensivspiel. Dies änderte sich auch nicht nach der Gelb/Roten- Karte für Alexander Eglhofer. Nur drei Minuten nach dem Platzverweis erzielten die Gäste sogar den Ausgleichstreffer nach einer Standardsituation. Besonders bitter für den FCD: Der Freistoß hätte niemals gegeben werden dürfen. Nicht nur in dieser Szene agierte der Schiedsrichter mehr als unglücklich. Danach spielte nur noch der FCD und hatte durch Stephan Liefke die große Chance auf die Entscheidung, aber sein Schuss ging denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei. Dann kam es zur besagten 93. Minute, als die FCDler kopflos nach vorne spielten und dafür fast bestraft wurden.

Lange brauchen die Dingolfinger der vergebenen Chance gegen Eggenfelden nicht hinterher trauern. Bereits am kommenden Wochenende kommt es zum nächsten „Krimi“ gegen Niederaichbach. Durch die enge Tabellensituation in der Bezirksliga West ist auch dort mindestens ein Teilerfolg Pflicht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Biermeier- Elf mehr Konstanz in ihr Spiel bekommt. Das Zittern um den Klassenerhalt geht auf alle Fälle noch lange weiter. Für schwache Nerven sind die Auftritte des FC Dingolfing auf jeden Fall nichts.
Quelle: DA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Martin Abraham auf dem Weg zum  1:0                                   Fotos: Werner Kroiß
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

Vorbericht vom 10. April 2014

Wieder steht ein Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm
Zehnter gegen Elften –  Nur der Sieger kann erst einmal durchatmen

Beide Teams feierten am vergangenen Wochenende wichtige Dreier im Abstiegskampf, umso wichtiger ist es nun nachzulegen.
„Uns erwartet ein extrem bedeutendes Spiel, in dem wir unbedingt punkten müssen. Wir wollen den Schwung von letzter Woche mitnehmen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen“,  erklärt Trainer Wolfgang Biermeier, der zwar wieder auf Andreas Eglseder und Manuel Wimmer bauen kann. Dafür sind die Einsätze von Maximilian Wieder und  Stephan Liefke (beide krank) noch nicht gesichert.
Der SSV Eggenfelden schaffte mit dem 3:0-Derbysieg den lang ersehnten Befreiungsschlag. „Letzte Woche haben wir gezeigt, was man von einer SSV-Elf erwarten muss. Kampf, Wille, Leidenschaft und die Gier auf Tore. Wenn wir diese Tugenden in Dingolfing auch wieder an den Tag legen bin ich guter Dinge, dass wir etwas Positives mitnehmen. Die Mannschaft hat gezeigt,  dass sie jetzt weiß worum es geht und das soll auch so bleiben“, fordert Teammanager Johannes Stinglhammer.
Fraglich ist das Auflaufen von  Michael Vorwallner, Markus Salzger und Cristian Hardau. Definitiv ausfallen  werden Christian Birkner und Marco Strasser.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Trainer Wolfgang Biermeier will unbedingt einen Dreier             Foto: Werner Kroiß