FC Dingolfing – ASV Degernbach 2:2 (1:0)


FCD verspielt in allerletzter Sekunde den Sieg
Stephan Liefke trifft zweimal

 24. FCD-ASV Degernbach

Aufstellung FC Dingolfing:
Stefan Pielmeier, Matthias Allmeier (ab 54. Hasan Aytac), Florian Büchner, Andreas Eglseder, Philipp Petschko, Maximilian Wieder, Benjamin Sussbauer, Tobias Johann, Dalibor Buric (ab 63. Saydi Akanji), Martin Abraham, Stephan Liefke
Trainer:  Stefan Wimmer

Torfolge:
1
:0   Stephan Liefke   (18.)
1:1   Vasileios Bonakis   (64.)
2:1   Stephan Liefke   (90+2.)
2:2   Maxl Gerl   (90+6.)

Schiedsrichter:   Matthias Braun   (SpVgg Niederalteich)
ASS 1:   Florian Steininger
ASS 2:   Daniel Hühmer

Zuschauer:   100

An Dramatik kaum zu überbieten war das Kreisliga-Spitzenspiel am vergangenen Samstagnachmittag im Isarwald-Stadion zwischen dem FC Dingolfing und dem ASV Degernbach. Nach einem Treffer durch Stephan Liefke in der 93. Minute sah der FCD wie der sichere Sieger aus. Doch Tumulte am Ende des Spielfeldes führten zu einer Verlängerung der Nachspielzeit und Degernbach antwortete in der 97. Minute mit dem 2:2-Endstand. FCD-Coach Stefan Wimmer war vor allem über das Verhalten des Gästetrainers nach der Partie sichtlich schockiert. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, so Wimmer nach der Partie. Gemeint war die 93. Minute, als der FC durch Stephan Liefke mit 2:1 in Führung ging. Der anschließende Jubel auf der Dingolfinger Trainerbank wurde mit einem Flaschenwurf des Gästetrainers in Richtung Stefan Wimmer „quittiert“. „Er hat mich am Arm getroffen und ich bin immer noch schockiert, weil so etwas auf dem Fußballplatz nichts zu suchen hat. Nicht einmal entschuldigt hat er sich“, so Wimmer wütend. Nach der dreiminütigen Unterbrechung kam es dann noch dicker für den FCD. In der allerletzten Szene mussten die Hausherren sogar noch den Ausgleichstreffer durch Max Gerl hinnehmen: „Natürlich hätten wir gerne die drei Punkte mitgenommen, aber wir haben an diesem Nachmittag auch nicht gut gespielt“, so das ehrliche Fazit vom FCD-Übungsleiter. Dabei begann die Partie eigentlich mit einem Traumstart für die Dingolfinger. Einen Abwehrfehler der Degernbacher nutzte der wiederum überragende Stephan Liefke in der 18. Minute konsequent zum 1:0 für den FCD aus. Danach hätte die Wimmer-Elf sogar noch auf 2:0 erhöhen können, aber Tobias Johann scheiterte knapp. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste immer besser auf: „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, so Stefan Wimmer. Schon in der 57. Minute hätte der Tabellenvierte den Ausgleich erzielen müssen, aber Thomas Meiler scheiterte am FCD-Keeper Stefan Pielmeier. In der 64. Minute war selbst Pielmeier machtlos. Billy Bonakis zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern genau in das Kreuzeck. Danach hätte Bonakis sogar noch einen Treffer nachlegen können, aber die Querlatte verhinderte die Führung der Degernbacher. Apropos Aluminium: Der Pechvogel des Tages war eindeutig FCD-Offensivakteur Saydi Akanji. Innerhalb von zwei Minuten scheiterte er zweimal am gegnerischen Pfosten. Somit blieb die Begegnung bis zur besagten Schlussphase spannend und dort wurde es dann mehr als dramatisch. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden, da die FCDler an diesem Nachmittag vor allem im Spielaufbau zu fehleranfällig agierten. Kaum zu übersehen war, dass mit Manuel Wimmer ein wichtiger Eckpfeiler fehlte. Stefan Wimmer konnte dem Punktgewinn trotzdem auch etwas Positives abgewinnen: „Wir haben Degernbach auf Distanz gehalten. Auch Straubing wird noch stolpern.“ 

Den Spielabbruch verhindert

Ich, Norbert Riedmayr schaffte am Samstag zwei Minuten vor Ende des Spieles FC Dingolfing gegen Degernbach den Abbruch des Spieles zu vermeiden. Nach einer größeren Debatte vor den beiden Kabinen der Betreuer kam es zu einem heftigen Streit. Ich als Sicherheitsbetreuer wurde dann zur Schlichtung gerufen. Der Schiedsrichter verlangte von mir die Beteiligten hinter die Barriere zu schicken. Mir gelang dies und der Abbruch des Spieles wurde verhindert. Ich habe dann am Montag bei einer Sitzung über Vorkehrungen für die nächste Zeit gesprochen, dass so etwas nicht mehr passiert. Persönlich habe ich mir vorgestellt, dass hier einige Zeilen in der Zeitung über meinen Einsatz kommen soll. Nichts ist im Bericht erwähnt worden. Nur über den Trainer, der sich sehr daneben verhalten hat. Nur der Vorstand und noch einige Zuschauer und auch der Schiedsrichter waren mir dankbar.  

Norbert Riedmayr

 

Alle Fotos von Paul Hofer  (FuPa)

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Vorbericht vom 10. April 2015

Samstag, 11.04.15, 17 Uhr, FC Dingolfing – ASV Degernbach

Nur mit einem Heimsieg gegen den Tabellenvierten ASV Degernbach kann der FCD seinen bisher hart erkämpften zweiten Platz sichern

Spätestens seit dem sensationellen Erfolg am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer FC Künzing ist die Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg im Lager des FC Dingolfing weiter gewachsen. Der direkte Konkurrent aus Straubing ist dem FC Dingolfing aber weiterhin auf den Fersen. Deswegen darf sich die Wimmer-Elf auch am heutigen Samstag keinen Ausrutscher erlauben. Keine einfache Aufgabe, da es gegen die starke Mannschaft ASV Degernbach geht.
Der Kampf um den Relegationsplatz in der Kreisliga Straubing spitzt sich immer mehr zu. Sieben Spieltage vor dem Ende der Saison steht der FC Dingolfing und der VfB Straubing punktgleich auf den Plätzen zwei und drei. Tabellenführer FC Künzing dürfte mit einem Vorsprung von mittlerweile acht Punkten nicht mehr einzuholen sein. Deshalb konzentriert sich der FC Dingolfing natürlich auf den zweiten Platz und kann nach dem Husarenstück in Künzing auch zuversichtlich in den Saisonendspurt gehen: „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben. Nun müssen wir diese Leistung in den kommenden Spielen bestätigen“, so FCD-Coach Stefan Wimmer. Eine starke Vorstellung wird auch am heutigen Samstag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen Degernbach notwendig sein.
Die Gäste stehen momentan auf dem vierten Tabellenplatz und schielen ebenfalls auf den zweiten Tabellenplatz. Mit zwei Siegen in ihren Nachholspielen könnte Degernbach dem FCD ordentlich auf die Pelle rücken: „Degernbach ist eine sehr gute Mannschaft und da werden wir wieder alles aus uns herausholen müssen“, weiß Stefan Wimmer. Schon im Hinspiel lieferten sich beide Teams einen packenden Kampf. Letztendlich setzte sich der FCD mit 4:2 durch. Aufpassen sollten die Dingolfinger Kicker insbesondere auf Billy Bonakis und Stürmer Benedikt Gerl, die in der Offensive den Ton beim Tabellenvierten angeben. Wichtig wird sein, dass die FCDler den Ausfall von Manuel Wimmer kompensieren. Dies gelingt nur durch ein starkes Kollektiv.

24. FCDII-SV Thürnthenning

Auch die Zweite Mannschaft ist ab 14 Uhr im Isarwald-Stadion gefordert.
Nach zuletzt deftigen Klatschen gegen Türk Gücü Dingolfing und FC Griesbach wird die Aufgabe keineswegs einfacher. Gegner ist der Aufstiegsaspirant SV Thürnthenning. Die Truppe um Spielertrainer Simon Nowak, der auch beim FCD bestens bekannt ist, darf sich keine unnötigen Punktverluste erlauben. Als krasser Außenseiter kann die „Zweite“ aber befreit aufspielen und vielleicht für eine Überraschung sorgen.