FT Starnberg 09 – FC Dingolfing 1:0 (1:0)

FC Dingolfing kann einfach nicht gewinnen
Landesligaabstieg rückt immer Näher
Sieben Punkte Rückstand zum Relegationsplatz

Vor der spärlichen Kulisse von nur 40 Besuchern bezog der FC Dingolfing eine weitere Niederlage – mit 0:1 beim Schlusslicht in Starnberg. Damit sind die Dingolfinger in diesem Jahr weiter sieglos, haben elf Spiele lang nicht mehr gewonnen. Der Landesliga-Abstieg rückt für den Tabellenvorletzten immer näher. Die Truppe von Trainer Peter Krumm musste das 1:0 der Gastgeber durch Tobias Klar nach einer guten halben Stunde hinnehmen. Bei den Niederbayern fehlte das Aufbäumen sich dem drohenden Abstieg noch entziehen zu wollen. Bei sieben Punkten Rückstand wird es auch fast unmöglich, noch einen Relegationsplatz erreichen zu können. Gleiches gilt für die Seelöwen aus Starnberg, die mit dem heutigen Sieg auf ihrer Landesliga-Abschiedstournee aber immerhin nochmal ein Erfolgserlebnis landen konnten.

Aufstellung  FC Dingolfing:
Thomas Dengler, Florian Büchner, Timo Grill (69. Carl Arendt), Andreas Eglseder, Christian Ebel, Marco Jordan, Benjamin Sussbauer, Johannes Hausleitner, Ilija Slisko, Markus Leitner, Benjamin Obermaier (60.Christian Spengler),

Torfolge:
1:0 
Tobias Klar   (31.)

Schiedsrichter:  Thomas Buchner  (Sandersdorf)
ASS 1: 
Johannes Mayer
ASS 2:  Chris Henkenhaf

Zuschauer:  
40

 

Auch beim Letzten nichts zu holen
FC Dingolfing verliert in Starnberg und ist so gut wie abgestiegen

Der FC Dingolfing setzt seine Negativserie in der Landesliga Südost fort und ist nach der 0:1-Niederlage in Starnberg nun bereits seit elf Spielen ohne Sieg. Mit dem letzten Aufgebot verkaufte sich die Krumm-Elf beim Tabellenletzten zwar gut, aber letztendlich waren die effektiven Starnberger an diesem Nachmittag nicht zu schlagen. Nun kann dem FCD in puncto Klassenerhalt wirklich nur noch ein Wunder helfen.
Die Auswärtsniederlage gegen Starnberg könnte man wiederum getrost unter dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“ stellen. Wie in den Spielen zuvor waren die FCDler keineswegs schlechter, aber der Gegner in den entscheidenden Situationen einfach cleverer. Schon vor dem Anpfiff durfte die Laune von Trainer Peter Krumm nicht gerade gut gewesen sein. Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot waren die Dingolfinger zum Kellerduell nach Starnberg gereist. Mit Mühe und Not konnte wieder einmal ein konkurrenzfähiger Kader auf die Beine gestellt werden, doch auf der Bank saßen mit dem A-Jugendspieler Carl Arendt und Christian Spengler lediglich zwei Alternativen: „Das ist momentan schon sehr frustrierend und mir tut die Mannschaft leid, da wir an dieser angespannten Personallage nichts ändern können“, so Krumm. Kaum auszudenken, was in der Rückrunde gewesen wäre, wenn der FCD-Trainer nicht noch sieben A-Jugendspieler aus dem Hut gezaubert hätte. Das Spiel begann bereits nach zehn Minuten mit einer weiteren Hiobsbotschaft. Der Mittelfeldspieler Benjamin Sussbauer hatte sich bei einer Aktion verletzt und musste angeschlagen bis zum Schlusspfiff auf dem Platz bleiben: „Das verdeutlicht momentan unsere wirklich schwere Situation. Ich hatte keine Alternativen für ihn und deswegen muss ich dem Jungen Kompliment zollen.“ In der 31. Minute dann der nächste Rückschlag, als die Starnberger die einzige Chance im gesamten Spiel zur 1:0-Führung durch Tobias Klar nutzten.

In der Folgezeit hatten die FCDler zwar teilweise große Chancen, aber im Sturmzentrum klafft schon seit dem Rückrundenstart ein großes „Loch“ und auch Krumm weiß: „Wir haben große Probleme einen Treffer zu erzielen und das zieht sich schon durch die ganze Rückrunde.“ So blieben die Dingolfinger zwar überlegen, aber konnten wiederum keinen Treffer erzielen. So hieß es am Ende 1:0 für den Tabellenletzten aus Starnberg, der nach dem Sieg noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt hat. Auch der FCD hat zwar noch theoretische Chancen, aber mit dem momentanen Personalnotstand wären drei Siege in den letzten drei Saisonspielen mehr als ein Wunder. Gerade deswegen laufen die Personalplanungen des FCD in Sachen Bezirksliga auf Hochtouren.
Bereits in den kommenden Tagen ist mit den ersten wegweisenden Entscheidungen zu rechnen.