Nachreiner und Strohmaier überraschen im DFB-Pokal – Duell mit FC Bayern oder Dortmund möglich – Baum mit Augsburg ausgeschieden

 

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze! Diese alte Fußballweisheit wurde in der ersten Runde des DFB-Pokals eindrucksvoll bestätigt. Mittendrin auch mit Sebastian Nachreiner, Matthias Strohmaier und Manuel Baum drei ehemalige Spieler des FC Dingolfing. Dabei nutzen Nachreiner wie auch Strohmaier die Rolle des Underdogs für sich und zogen in die nächste Runde ein. Beide werden gespannt die Auslosung der nächsten Begegnungen verfolgen, denn in der anstehenden Runde könnte man auch auf den großen FC Bayern München oder Borussia Dortmund treffen. Dort könnte auch wieder Oliver Hein auf Seiten des Jahn eingreifen. Der Kapitän befindet sich aktuell noch in der Reha. Nicht mehr im Lostopf befindet sich Manuel Baum. Der Trainer des FC Augsburg musste mit seinen Mannen bereits die Segel streichen.

Nachreiner empfing mit dem SSV Jahn Regensburg den Bundesligaabsteiger SV Darmstadt in der heimischen Jahn-Arena. Der gelernte Innenverteidiger bekleidete die Position des rechten Außenverteidigers. Der Gottfriedinger machte seine Sache mehr als ordentlich und glänzte auch auf der nicht angestammten Position mit viel Spielintelligenz.

Die Begegnung an sich hatte für die Oberpfälzer einen denkbar ungünstigen Start. Zuerst setzte Andreas Geipl einen Elfmeter über das Tor, anschließend geriet man in Rückstand. Doch die Regensburger gaben nicht auf und kämpften sich zurück in die Partie. Marc Lais verwandelte kurz vor der Halbzeit den zweiten Elfmeter zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang drehten die Regensburger die Partie und verließen nach Toren von Grüttner und Nietfeld das Spielfeld als 3:1-Sieger.

Groß war der Jubel auch in Schweinfurt. Matthias Strohmaier sorgte mit den Schnüdeln für eine faustdicke Überraschung, indem man Zweitligist SV Sandhauen aus dem Pokal kegelte. Beeindruckend hierbei die Art und Weise. Nach frühem Rückstand nahmen die Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand. So sah Schweinfurts Trainer Gerd Klaus seine Truppe zu recht als bessere Elf auf dem Platz. Der Passauer Marius Willsch sowie Steffen Krautschneider drehten die Partie. Der Dingolfinger Strohmaier überzeugte beim Pokalwunder als Abwehrchef und ließ auch immer wieder seine technische Raffinesse aufblitzen.

Weniger Grund zur Freude hatte Bundesligacoach Manuel Baum mit dem FC Augsburg. Der Bundesligist musste eine 0:2-Schlappe beim Drittligisten 1.FC Magdeburg hinnehmen. Dabei war die Partie lange offen, doch ein Doppelschlag unmittelbar vor Schluss bedeutete das frühe Aus für den Favoriten.