Wechsel zum SSV Jahn Regensburg – Andy Mittermeyer wagt den Sprung vom FCD in die Oberpfalz 

Der FC Dingolfing kann sich auch in dieser Spielzeit über einen Nachwuchsspieler freuen, der aus der Jugendabteilung des FCD in ein Bundesliga-Nachwuchsleitungszentrum wechselt. Torjäger Andreas Mittermeyer schließt sich zur kommenden Saison dem SSV Jahn Regensburg an. Bereits im Sommer des vergangenen Jahrs wechselten vier Spieler von Dingolfing in die Oberpfalz. 

„Andy hat es sich durch starke Leistungen absolut verdient und wir hoffen, dass er nun auch in Regensburg seinen Weg erfolgreich fortführen kann. Daher freuen wir uns für ihn und sind auch ein klein wenig stolz, dass wir erneut einem Spieler zum Sprung in ein Bundesliga-NLZ verhelfen konnten“, freut sich Mittermeyers Trainer Lukas Kallmeier. 

Mittermeyer nutzte dabei den FCD als Sprungbrett, denn erst vor der Saison schloss sich der Kronwiedner den Blau-Weißen an. In der Hinrunde lief er für die U14 in der Kreisliga Straubing auf. Im Kreisoberhaus mauserte er sich zum Toptorjäger und erzielte in der Hinrunde 18 Treffer. In der Winterpause wurde Mittermeyer dann in die U15 befördert. Auch dort sorgte der pfeilschnelle Angreifer mit seinen Toren für Furore. Die Leistung Mittermeyers blieb auch beim Verband nicht unbemerkt und folglich wurde er in die Bayernauswahl berufen. Dort spielte er sich ebenfalls in den Fokus und war fortan fester Bestandteil der bayerischen Auswahlmannschaft. 

Nun will Mittermeyer seinen Lauf beim SSV Jahn Regensburg fortsetzen, wo er in der kommenden Saison in der U15-Regionalliga aufläuft. Bei den Regensburgern trifft er auf einen alten Bekannten, den in deren Mittelfeld zieht Nico Schmatz die Fäden. Schmatz entschied sich bereits im vergangenen Jahr für den Sprung von Dingolfing in die Oberpfalz. 

Mittermeyer wie Schmatz reihen sich ein in eine lange Liste von Spielern ein, die den FCD verließen um in Regensburg ihr Glück zu versuchen. Ab dem Jahrgang 1988 bis 2004 wechselten 26 Spieler zum Jahn. Sebastian Nachreiner, Oliver Hein und Matthias Dürmeyer sind dabei die prominentesten Namen, denn sie schafften es bis in die Profimannschaft der Regensburger. Wehmut lässt man beim FCD trotz des sportlichen Substanzverlust nicht aufkommen: „Sportlich gesehen schmerzt es natürlich schon, wenn man Leistungsträger abgeben muss. Jedoch schließen sich uns auch die Talente aus den umliegenden Vereinen an um sich weiterzuentwickeln. Daher wollen auch wir uns nicht darüber beklagen, wenn wir Spieler verlieren, sondern freuen uns für sie und fühlen uns auch ein Stück weit geehrt, dass unsere Nachwuchskicker für Bundesligisten weiterhin interessant sind“, so Kallmeier abschließend.