Julian Kehl zurück an alter Wirkungsstätte – FCD holt 19-jährigen Spielführer von Grün-Weiß Deggendorf zurück

Nach Andreas Eglseder und Moritz Mittermeier konnte die sportliche Leitung auch Julian Kehl von einem Wechsel zum Dingolfinger Traditionsverein überzeugen. Der Mittelfeldstratege schnürte bereits in der Jugend die Stiefel für den FCD und führte in der abgelaufenen Spielzeit die SpVgg Grün-Weiß Deggendorf als Spielführer auf das Feld. Dabei beeindruckt Kehl trotz seiner 19 Jahre mit bereits 35 Einsätze in der Bezirksliga.

„Wir freuen uns natürlich sehr über die Rückkehr von Julian. Mit ihm bekommen wir einen spielstarken und top ausgebildeten Spieler für unsere Mittelfeldzentrale. Obendrein hat er trotz seines jungen Alters in Deggendorf schon bewiesen, dass er eine Mannschaft führen kann.“, freut sich der Sportlicher Leiter des FCD Konrad Johann.

Der Wechsel hat sicherlich auch Signalwirkung nach außen. Kehl kickte fast seine gesamte Jugend hinweg in blau-weiß und musste den Verein notgedrungen verlassen als man die A-Jugend abmelden musste. Über den FSV Landau schloss sich Kehl der SpVgg GW Deggendorf an. In einer mit tschechischen Legionären verstärkten extrem jungen Mannschaft übernahm Kehl eine Führungsrolle und wurde in der Winterpause zum Kapitän befördert. Leider konnte auch Kehl den schmerzhaften Abstieg in der Relegation nicht verhindern. Der FCD bemühte sich ab der Winterpause und konnte den spielstarken Sechser auch dank des deutlichen Aufwärtstrend beim Dingolfinger Traditionsverein überzeugen. Sehr zur Freude von Kehl konnte man beim FCD eine Trendwende einläuten: „Ich habe fast meine komplette Jugend in Dingolfing gespielt und daher ist mir der Verein ans Herz gewachsen. Ich bin daher sehr froh über meine Rückkehr“. Ebenfalls führt Kehl das Potential der jungen Dingolfinger Mannschaft an. „Ich hoffe auf eine spannende und vor allem erfolgreiche Saison mit der Mannschaft. Persönlich erhoffe ich mir, dass ich mich weiterentwickeln und von den älteren und erfahrenen Spielern etwas lernen kann.“, meint Kehl bescheiden.