Gelingt dem FCD der erste Sieg? – SV Hebertsfelden gastiert im Isar-Wald-Stadion

Gelingt dem FC Dingolfing der erste Sieg? Nach einem schwachen Start gelang den Blau-Weißen zuletzt ein Achtungserfolg in Kelheim. Dem Spitzenteam knöpfte man ein 1:1-Unentschieden ab. Es war schon beeindruckend, wie es dem Trainerduo aus Holger Götz und Marco Kenneder gelang das Team wieder aufzurichten. Trotz des Lobes sehen die beiden Trainer noch reichlich Verbesserungspotential: „Die Leistungssteigerung und der Punktgewinn war erfreulich, doch wir haben weiterhin noch viel Luft nach oben und dürfen uns keinesfalls zufrieden geben,“ mahnt Coach Götz. Nun will man zu Hause gegen den SV Hebertsfelden nachlegen. Anpfiff der Begegnung ist heute um 15 Uhr im Isar-Wald-Stadion

„Hebertsfelden ist ein sehr unangenehmer Gegner. Ich schätze sie auf dem Niveau unserer bisherigen Gegner ein. Das heißt für uns nochmals eine Schippe draufzulegen,“ beschreibt Götz den heutigen Kontrahenten. Dort spielen mit Sebastian Stemplinger, Philipp Baumann und Daniel Federholzner gleich drei ehemalige FCD-Akteure.

Dem akribischen Übungsleiter merkt man an, dass er wie auch sein Kollege Kenneder nach wie vor noch mit dem Spiel in Kelheim hadern: „Man kann natürlich zufrieden sein, schließlich mussten wir weite Teile der zweiten Hälfte in Unterzahl bestreiten. Allerdings wäre auch ein Sieg drin gewesen.“ Die Übungsleiter sehen nach wie vor viel Verbesserungspotential: „Wir dürfen uns von dem einen Punkt nicht blenden lassen. Defensiv waren wir zwar deutlich stabiler, wir machen aber nach wie vor zu viele Fehler, die dann auch bestraft werden. Offensiv müssen wir unsere Chancen besser ausspielen.“

Unter der Woche haben die Blau-Weißen bereits eifrig daran gearbeitet und wollen nun vor eigenem Publikum einen Sieg einfahren. „Wir wollen unsere ersten drei Punkte in der Bezirksliga holen!“, stellt Götz klar.

Taktisch wird es spannend sein, was sich das Trainergespann dieses Mal einfallen lässt. In Kelheim scheuten sich Götz und Kenneder nicht davor etwas Risiko zu gehen. So veränderten sie das System und bewiesen auch bei der Aufstellung Mut. Unter anderem wurde Youngster Florian Mühlbauer ins kalte Wasser geworfen, der das Vertrauen mit einer sehr engagierten Leistung zurückzahlte. Auch die restlichen Umwälzungen zeigten ihre Wirkung und man darf gespannt sein welche Elf angesichts der Rückkehrer Andreas Eglseder, Julian Kehl und Hasan Aytac dieses Mal berufen wird.

 

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