FCD will nachlegen – Dingolfinger Traditionsverein gastiert beim Landesligaabsteiger Vilsbiburg

Der FC Dingolfing will nach dem Last-Minute-Erfolg gegen den FC Ergolding nachlegen! Dabei gastiert man samstags um 15 Uhr beim Landesligaabsteiger TSV Vilsbiburg. 

„Wir wollen natürlich den aktuellen Kurs beibehalten und versuchen daher wieder eine Serie zu starten,“ berichtet FCD-Coach Holger Götz. 

Der Sieg zuletzt hat den FCD als Aufsteiger auf einen beeindruckenden vierten Rang gehievt. Dabei fehlen aktuell nur drei Punkte auf den Spitzenreiter Kelheim. Aufstiegsträumereien erteilen die Dingolfinger Verantwortlichen eine klare Absage und mahnen zur Demut. „Das ist selbstverständlich für uns als Liganeuling eine schöne Momentaufnahme. Wir sind aber weiterhin gut beraten kleine Brötchen zu backen,“ meint Götz. In Vilsbiburg wäre man daher mit einem Punktgewinn zufrieden. „Wir müssen alles investieren, damit wir etwas mitnehmen können,“ erzählt Götz. Der Dingolfinger Übungsleiter hadert wie auch sein Pendant Marco Kenneder mit der Personalsituation. In der Trainingswoche fehlten gleich mehrere Spieler aufgrund von Verletzung, Krankheit oder Urlaub. Auch Spielertrainer Kenneder selbst biss zuletzt auf die Zähne und stellte sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft. „Wir konnten uns unter der Woche nicht optimal vorbereiten. Wir haben aber einen breiten Kader mit vielen hungrigen Spielern, deshalb bin ich überzeugt, dass wir auch in Vilsbiburg eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken,“ so Götz. Dabei wird neben den Langzeitverletzten auch Dennis Ruhstorfer sicher ausfallen. Bei Andreas Eglseder steht noch ein dickes Fragezeichen hinter seinem Einsatz gegen den Ex-Club.

Beim TSV Vilsbiburg tummeln sich gleich eine Reihe ehemaliger FCD-Jugendkicker. Am besten in Erinnerung dürfte den Dingolfinger Anhängern aber deren Trainer Michael Selbitschka sein, der einst für die Dingolfinger Erste auflief. Der Landesligaabstieger musste im Sommer seine Mannschaft nach Personalrochade kräftig umbauen. Momentan rangiert man im engen Bezirksligafeld auf dem zehnten Rang. Zwei Niederlagen in Serie haben den TSV tabellarisch zurückfallen lassen. Dementsprechend sieht man im Dingolfinger Lager die Hausherren in der Drucksituation und man kann daher befreit aufspielen.

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