FCD schafft Trendwende dank 4:2-Sieg in Abensberg – Wittmann glänzt als dreifacher Vorbereiter

Dem FC Dingolfing gelang die erhoffte Trendwende bei der Auswärtspartie in Abensberg. Nach einem Doppelpack von Moritz Mittermeier und weiteren Toren von Florian Büchner und Martin Abraham siegte man mit 4:2. Lukas Wittmann glänzte dabei als dreimaliger Vorlagengeber. „Wir freuen uns über den Auswärtssieg, auch wenn wir das Spiel immer wieder unnötig spannend gemacht haben. Insgesamt war aber eine Leistungssteigerung und der unbedingte Siegeswille bei jedem Spieler deutlich erkennbar“, fasst FCD-Coach Holger Götz die Partie zusammen. 

Das Dingolfinger Trainerduo aus Holger Götz und Marco Kenneder wirbelten ihr Team ordentlich durcheinander. Andreas Eglseder und Enes Camur erhielten eine Verschnaufpause. Neben den Verletzten musste auch Ralph Bischoff kurzfristig angeschlagen passen. In der Startelf durften mit Matthias Allmeier, Florian Mühlbauer, Lukas Wittmann und Stephan Liefke vier neue ran. 

Mühlbauer war es auch, der den ersten gefährlichen Torschuss des TSV Abensberg in letzter Instanz blockte. Fortan übernahm der FCD die Spielkontrolle und bemühte sich um ein gepflegtes Passspiel. Dennoch blieben die Hausherren gefährlich und hatte einige aussichtsreiche Szenen. In der 19. Spielminute parierte FCD-Schlussmann Thomas Obermeier einen Flachschuss stark. Die darauf folgende Ecke köpfte der TSV knapp über die Querstange. In der 23. Spielminute kombinierte sich der FCD über die linke Seite nach vorne. Wittmann kam an den Ball und flankte zielgenau auf Mittermeier, der den Ball ins Tor köpfte. Nur zwei Minuten später spielte der FCD einen weiten Ball in die Hälfte der Abensberger. Stephan Liefke zündete den Turbo und enteilte der Abwehr. Als Liefke in den Strafraum sprintete, war er dort nur mit einem Foul zu stoppen. Kapitän Büchner schnappte sich das runde Leder und verwandelte nach dem Fehlschuss am vergangenen Spieltag den Ball souverän ins Tor. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff mussten die Blau-Weißen den Anschlusstreffer hinnehmen. Am Flügel verteidigte man zu inkonsequent und verlängerte obendrein die anschließende Flanke in das eigene Gehäuse. 

Nach Wiederanpfiff schlugen die Gastgeber erneut eine gefährliche Ecke, doch Keeper Obermeier war zu Stelle. In der 53. Minute kam wiederum Wittmann am linken Flügel an den Ball. Der Winterneuzugang tankte sich in den Strafraum und legte zurück auf Mittermeier. Mittermeier nahm den Ball an und schloss zum 3:1 ab. Erneut verpasste es der FCD seine komfortabele Führung zu halten, denn nur 60 Sekunden später lag auch der Ball im Dingolfinger Tor als Shkelzen Syla einen indirekten Freistoß verwandelte. Fortan war das Spiel wieder offen. Abensberg holte früh die Brechstange heraus und versuchte die FCD-Defensive mit weiten Bälle zu überwinden. Kapitän Büchner entwickelte sich dabei mehr und mehr zum Fels in der Brandung und hielt viele Angriffe auf. In der 71. Spielminute trug sich Martin Abraham, der dieses Mal wieder am rechten Flügel zum Einsatz kam, in die Torschützenliste ein. Erneut glänzte Wittmann als Assistgeber, der Abraham im Strafraum bediente. Abraham spielte seine Erfahrung aus, ließ einen Gegenspieler austanzen und vollstreckte trocken zum 4:2. In der Schlussphase hatten die Hausherren noch gute Möglichkeiten, unter anderem verpasste eine Direktabnahme nur knapp ihr Ziel. Die größte Gelegenheit hatte jedoch der FCD. Viele gute Konterchancen brachten die Blau-Weißen gefährlich ins letzte Drittel. Bei einem der vielen schnellen Gegenangriffe setzte Mittermeier den Ball an den Querbalken. 

FCD-Stenogramm beim TSV Abensberg

FC Dingolfing: Thomas Obermeier, Matthias Allmeier, Florian Büchner, Florian Mühlbauer, Marco Kenneder (56. Andreas Eglseder), Benjamin Sußbauer, Simon Käufl, Martin Abraham, Stephan Liefke (57. Enes Camur), Lukas Wittmann (81. Onur Ünce), Moritz Mittermeier

Schiedsrichter: Fabian Kilger (Mauth)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Moritz Mittermeier (23.), 0:2 Florian Büchner (24.), 1:2 Michael Keil (44.), 1:3 Moritz Mittermeier (53.), 2:3 Daniel Bauer (54.), 2:4 Martin Abraham (71.)