FCD mit Heimspielen:  Erste will gegen abstiegsgefährdeten Gast den dritten Rang verteidigen – Reserve gegen Frontenhausen

Der FC Dingolfing will nach dem Auswärtssieg in Neufraunhofen nun vor eigenem Publikum nachlegen. Dabei gastiert der SC Kirchroth heute um 15 Uhr im Isar-Wald-Stadion. Dort gilt es für den FCD mit einem Heimsieg den eroberten dritten Platz in der Tabelle zu verteidigen. „Vor eigenem Publikum wollen wir den Schwung vom letzten Spieltag mitnehmen und einen weiteren Dreier landen“, berichtet FCD-Coach Holger Götz.
Der Übungsleiter zeigte sich erfreut, dass man in Neufraunhofen ohne Gegentor blieb: „Der Sieg ist gut für das Selbstvertrauen, zumal wir zu Null spielen konnten. Dabei haben wir uns nach anfänglichen Problemen im zweiten Durchgang sehr stabil präsentiert“, blickt Götz zurück.
Beim heutigen Heimspiel erwartet den FCD ein Gegner, der selbst noch mitten im Abstiegskampf steckt. Die Grün-Weißen stehen aktuell mit zwei Punkten Rückstand auf dem ersten Abstiegsrelegationsplatz. Dementsprechend erwartet man im Dingolfinger Lager einen Kontrahenten, der alles investieren wird. „Wir kennen Kirchroth aus dem Hinspiel als kampfstarkes Team. Dort hatten wir zwar gute Chancen, mussten uns aber mit einem torlosen Remis zufrieden geben“, erinnert sich Götz. Der Trend zeigt bei den Gästen aktuell nach oben. Von den fünf Rückrundenspielen musste man sich nur dem TSV Gangkofen geschlagen geben. Nachdem man in den anderen Partien immer nur unentschieden spielte, gab es am vergangenen Spieltag den ersehnten Sieg gegen den TSV Velden. „Kirchroth steckt voll im Abstiegskampf und wird gerade nach ihrem Heimsieg sicherlich voll motiviert zu uns nach Dingolfing kommen“, so Götz.
Absolute FCD-Kenner werden sich an Kirchroths Chefanweiser Martin Landeck erinnern. Der 31-jährige Spielertrainer lief einst für die FCD-Jugend in der Bayernliga auf und machte anschließend bei Hankofen, Straubing und Hainsbach seinen Weg im Herrenfußball. Seit der Saison 2012/13 ist Landeck nun in Kirchroth tätig und geht nun in seine vierte Saison als Coach der Grün-Weiß. Dort musste er in der aktuellen Winterpause seinen Toptorjäger abgeben, denn Dominik Waas versucht nun sein Glück bei der SpVgg Hankofen. Zuvor war er abgesehen von einem Intermezzo bei Jahn Regensburg die Lebensversicherung für Kirchroth. Seit seiner Rückkehr aus der Oberpfalz erzielte er 53 Treffer in gerade Mal 62 Spielen. Trotz des Abgangs verfügt Kirchroth weiterhin über eine schlagkräftige Truppe. Unter anderem zieht Landecks ehemaliger Kollege in Hainsbach Dominik Protschka die Fäden im Mittelfeld.
Der FCD kann sein Heimspiel erstmals in der Rückrunde auf dem Rasenplatz austragen. Dabei fehlen weiterhin Julian Kehl (Sprunggelenk) und Florian Mühlbauer (Nase). Ansonsten kann das Dingolfinger Trainergespann aus Götz und Marco Kenneder aus dem Vollen schöpfen.
Für die Reserve steht am Sonntag um 17 Uhr bereits das vorletzte Heimspiel der Saison an. Dort will man natürlich einen Heimsieg einfahren, auch wenn man mit Frontenhausen einen starken Gegner erwartet. Diese werden trainiert vom langjährigen FCD´ler Aydin Öztürk, der sich als erfahrener Übungsleiter einen Namen gemacht hat. Das Hinspiel gewann die Dingolfinger Reserve mit 4:1. Einen ähnlichen Erfolg will man nun beim Rückspiel wiederholen. „Wir haben zuletzt in Moostehnning eine starke Leistung gezeigt und wollen nun auch gegen Frontenhausen ein positives Ergebnis erzielen“, so FCD-Coach Tom Auer. Trotz einiger Rückkehrer hat die Reserve weiterhin mit Personalsorgen zu kämpfen.