FCD erobert zweiten Platz zurück – Revanche geglückt – Überzeugender 2:0-Heimsieg gegen Altdorf

 

Dem FC Dingolfing ist die anvisierte Revanche gegen die DJK-SV Altdorf geglückt. Nach der 0:3-Pleite zum Ligaauftakt fuhren die Blau-Weißen im Rückspiel einen überzeugenden 2:0-Heimsieg ein. Burim Sadriu brachte den Dingolfinger Traditionsverein mit seinem erlösenden Treffer in der 70. Spielminute auf die Siegerstraße. Den Deckel auf die Partie setzte Ben Sußbauer per Freistoßtreffer. „Ein verdienter Sieg für uns. Der Gegner hat gut verteidigt und dabei immer wieder versucht über Konter zum Erfolg zu kommen. Wir haben dennoch ruhig und konzentriert gespielt und dabei stets die Ordnung behalten. Darüber hinaus haben wir ansehnliche Fußball gezeigt, daher ein Kompliment an die Spieler!“, meint FCD-Coach Holger Götz. Im Lager des FC Dingolfing freute man sich besonders darüber, dass die Zuschauer augenscheinlich die starken Leistungen quittieren. Denn nach dem gut besuchten Kirta-Heimspiel fanden dieses Mal wieder mehr Zuschauer als üblich den Weg ins altehrwürdige Isar-Wald-Stadion und kamen dabei auf ihre Kosten.

Beim FCD wurde Linksverteidiger Simon Käufl rechtzeitig fit und begann in der Startelf. Dafür mussten die Blau-Weißen auf Spielertrainer Marco Kenneder verzichten. Hasan Aytac war daher in der Mittelfeldzentrale gefragt. Matthias Allmeier begann folglich dieses Mal in der Abwehrmitte und bildete mit Kapitän Florian Büchner ein souveränes Abwehrduo. In der Offensive ließ das Dingolfinger Trainergespann wieder Moritz Mittermeier von der Leine, der für Onur Ünce in das Team rutschte.

Die Rollenverteilung zeichnete sich schnell ab. Die Altdorfer suchten ihr Heil in der Defensive und schnellen Gegenangriffen. Dingolfing übernahm gleich die Initiative und war die spielbestimmende Mannschaft. Dennoch hatten die Gäste die ersten Torannäherungen zu verzeichnen. Die größte Möglichkeit hatte Toptorjäger Niels Wagensonner, sein Schuss zischte aber über den Querbalken. „Geduld, Geduld“ war immer wieder von der Dingolfinger Trainerbank zu hören, denn klare Ballbesitzvorteile brachten nur wenige Chancen. Der Führung am nähsten war Shootingstar Mittermeier, doch sein Torschuss wurde vom Gästekeeper entschärft.

Im zweiten Durchgang drängte der FCD mehr und mehr auf den ersten Treffer. Tempodribbler Ralph Bischoff zielte gleich wenige Sekunden nach Wiederanpfiff auf das Tor, doch sein Schuss lenkte der Keeper über die Latte. In der Drangphase zappelte der Ball im Dingolfinger Tornetz, doch das Schiedsrichterespann entschied knapp aber richtig auf Abseits. Torhüter Wittmann war auch in der 67. Spielminute zur Stelle als Sußbauer von Martin Abraham mustergültig bedient wurde und den Ball Richtung Gästetor feuerte.

In der 70. Minute war es endlich soweit! Der zuletzt angeschlagene Edeljoker Burim Sadriu wurde auf die Reise geschickt. Dieses Mal war auch der heraus eilende Schlussmann chancenlos, denn Dingolfings Spielgestalter schob überlegt ins Tor.

Für die Entscheidung sorgte der formstarke Sußbauer per Freistoß. Dabei war der Linksfuß mit dem Glück im Bunde, denn der Ball sprang vom Pfosten ins Tor. Dennoch präsentiert sich Sußbauer derzeit in Topform und erzielte in den letzten fünf Spielen satte fünf Treffer.

Beinahe hätte Bischoff den dritten Treffer nachgelegt, doch wiederum war der Altdorfer Rückhalt zur Stelle.

In der Schlussphase sorgte der FCD nochmals für ein spielerisches Highlight. Über drei Stationen wurde der Ball zu Sußbauer kombiniert, dessen Schuss nur knapp über die Latte ging.

Nichtsdestotrotz blieb es bei einem verdienten Sieg und einem geglückten Rückrundenstart für die Equipe von Kenneder und Götz.

FCD-Stenogramm vs. Altdorf

Aufstellung: Obermeier – Eglseder, Allmeier, Büchner, Käufl – Abraham, Aytac, Kehl, Mittermeier – Sußbauer, Bischoff

Bank: Kerscher, Mühlbauer, Kenneder, Ünce, Bajraktari, Sadriu

Wechsel: Sadriu für Mittermeier (51.), Bajraktari für Abraham (84.), Ünce für Bischoff (87.)

Tore: 1:0 Sadriu (70.), 2:0 Sußbauer (79.)

Gelbe Karten: Abraham, Käufl, Eglseder

Zuschauer: 160

Schiedsrichterin: Verena Hafner

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