FC Dingolfing kämpft um Saydi Akanji

 

Neuzugang Saydi Akanji droht Abschiebung
Der junge Nigerianer soll möglichst in Deutschland bleiben

Sportlich hat die Vorbereitungsphase mit drei Testspielen gut begonnen beim FC Dingolfing. Doch leider ist diese Freude durch die drohende Abschiebung des Neuzugangs Saydi Akanji etwas getrübt. Vor etwa zwei Jahren stellte der elternlose 23jährige Nigerianer Asylantrag und hat sich bislang gut in Niederbayern integriert. Neben seiner bereits guten Deutschkenntnisse hat er an seinem Wohnort in Wallersdorf ein zeitlich befristetet Arbeitsverhältnis. Trotzdem soll nun der talentierte Fußballer abgeschoben werden. Da ein Einspruch gegen diese Maßnahme in der ersten Instanz bereits abgewiesen wurde, ist man jetzt von allen Seiten her bemüht, Hilfestellung zu geben. Mit einem Petitionsantrag beim Bayerischen Landtag u.a. durch den Bürgermeister von Wallersdorf  will man die Möglichkeiten ausschöpfen, um einen Verbleib des sympathischen jungen Fußballers zu bewirken, so Sportleiter  Konrad Johann vom FC Dingolfing. Zu hoffen ist, dass die zahlreichen Maßnahmen eine Wirkung erzielen und Akanji Saydi sportlich dem FC Dingolfing noch einige Zeit zur Verfügung steht.

FC Dingolfing mit Akanyji Saydi
Fotograf:  Kroiß Werner