FCD – Führungsspieler Marco Jordan und Stefan Wimmer im Interview – „Der direkte Klassenerhalt steht im Fokus“

(af) – Der FC Dingolfing startet am morgigen Sonntag ab 14 Uhr in die Rückrunde der Landesliga Südost. Der Dingolfinger Anzeiger hat sich vor dem Auftakt mit den beiden Führungsspieler Stefan Wimmer und Kapitän Marco Jordan unterhalten. Unter anderem äußern sich die beiden Spieler zum neuen FCD-Trainer und loben die gute Vorbereitung. Zudem erläutert Stefan Wimmer, dass ihm sein Comeback als Spieler von der Mannschaft erheblich erleichtert wurde. 

Wimmer-Jordan 02-2013
Marco Jordan ist als Kapitän der Führungsspieler neben Routinier Stefan Wimmer


DA: Wie zufrieden sind die beiden Führungsspieler des FC Dingolfing mit der knapp achtwöchigen Vorbereitung auf die Rückrunde?

Stefan Wimmer:
Im Großen und Ganzen können wir alle sehr zufrieden sein. Die Testspiele waren mehr als in Ordnung. Wichtig war zudem, dass wir das letzte Vorbereitungsspiel gegen Bogen gewonnen haben. Nun sind wir alle froh, dass es am Sonntag endlich los geht.

Marco Jordan:
Wir sind auf jeden Fall sehr gut vorbereitet und außerdem war es sehr wichtig, dass einige A-Jugendspieler in den Kader integriert wurden. So haben wir jetzt einen mehr als passablen Kader zusammen und auch ich bin froh, dass es morgen gegen Landshut endlich um Punkte geht.

DA: Herr Wimmer, Sie waren in der Hinrunde noch Trainer der ersten Mannschaft. War es schwer für Sie wieder als „normaler“ Spieler in den Kader zu stoßen?

Stefan Wimmer:
Es war gar nicht schwer, da mich die Mannschaft schnell akzeptiert hat. Es hat ja auch nie Differenzen gegeben, als ich noch Trainer war. Natürlich war es am Anfang schon ein wenig komisch, aber das hat sich schnell gelegt. Vielmehr hat es mich einfach gereizt der Mannschaft in der Rückrunde zu helfen. Ich will einfach noch einmal Landesliga spielen und fit werden. Bis jetzt sieht es nicht so schlecht aus.

DA: Herr Jordan, freuen Sie sich über die Rückkehr von Stefan Wimmer als Spieler?

Marco Jordan:
Wir sind alle froh, dass er uns hilft. Stefan ist ein wichtiger Führungsspieler und für mich war seine Rückkehr von Anfang an kein Problem. Ich habe ja schon früher mit ihm zusammengespielt. Auch die Mannschaft hat sich auf Stefan gefreut. Nun wollen wir gemeinsam unser Ziel erreichen.

DA: Ihr beide seid schnell zu zwei „Eckpfeilern“ von Trainer Peter Krumm ernannt worden. Ist das eher Bürde oder beflügelt so etwas auch?

Marco Jordan:
Ich fühle mich in der Rolle als Kapitän sehr wohl und es muss ja auch mein Anspruch sein eine Führungsrolle in der Mannschaft zu übernehmen. So viele ältere Spieler sind auch nicht mehr da (lacht).

Stefan Wimmer:
Bei mir sollte man den Ball noch ein wenig flach halten. Ich war eine lange zeit weg und will jetzt erst einmal meine Leistung bringen. Trotzdem bin ich schon immer ein Typ gewesen, der vorangegangen ist. Marco werde ich auf jeden Fall unterstützen.

Marco Jordan:
Das ist auch wichtig für mich, dass Stefan da ist und mir doch teilweise ein wenig den Rücken frei hält.

DA: Was halten die beiden Führungsspieler vom neuen Trainer Peter Krumm?

Stefan Wimmer:
Er ist ein Trainer, der einfach zu uns passt. Er ist fanatisch und lebt uns Fußball einfach vor. Davon können wir alle profitieren.

Marco Jordan:
Ich sehe es genau so. Er macht zusammen mit Georg Seewald ein sehr gutes Training und jeder Spieler kann einfach viel lernen von den beiden. Die Vorbereitung war zwar anstrengend, aber sie hat uns allen etwas gebracht.

DA: Am morgigen Sonntag steht das erste Punktspiel gegen den ETSV 09 Landshut auf dem Programm. Wie wichtig wäre ein Auftakterfolg?

Marco Jordan:
Sehr wichtig, da Landshut ja auch ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist. Wir müssen einfach mit einer hundertprozentigen Einstellung in das Spiel gehen und defensiv sicher stehen, was wir in den Testspielen bereits mehrfach bewiesen haben. Dann werden wir das Spiel auch gewinnen.

DA: Was sind die Ziele für die Rückrunde?

Stefan Wimmer:
Im Fokus soll ganz klar der direkte Klassenerhalt stehen. In den verbleibenden Spielen müssen wir alles aus uns herausholen um dieses Ziel auch zu erreichen.